Kreisklasse 1 Donau/Isar

Winkelmeier verlässt den TSV Altmannstein nach der Saison

24.01.2023 | Stand 25.01.2023, 17:26 Uhr

Altmannstein – Fußball-Kreisklassist TSV Altmannstein muss ab der neuen Saison ohne Cheftrainer Daniel Winkelmeier auskommen. Der 29-Jährige verkündete den TSV-Verantwortlichen in der Winterpause, dass er nach der Rückrunde nicht mehr für das Traineramt zu Verfügung stehe.

Winkelmeier, der seit der Saison 2019/20 an der Seitenlinie der Schambachtaler steht, nennt familiäre sowie berufliche Gründe für seine Entscheidung: „Ich komme in ein Alter, in dem sich meine Prioritäten etwas verschieben. Außerdem will ich mich in Zukunft beruflich etwas weiterbilden, was viel Zeit in Anspruch nehmen wird.“ Auf die Frage, ob er im Sommer eine neue sportliche Herausforderung suchen wird, antwortete Winkelmeier mit einem klaren Nein. „Ich werde jetzt erst einmal eine Pause vom Fußball einlegen und mich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen.“

Auf die Zeit in Altmannstein blickt Winkelmeier positiv zurück. „Ich wurde hier von Anfang an gut aufgenommen und habe die familiäre Atmosphäre im Verein sehr genossen. Man merkt der Mannschaft einfach an, dass sie seit Jahren zusammen spielt und die Jungs auch neben dem Platz echte Freunde sind.“ Natürlich habe es auch Rückschläge gegeben – vor allem in der vergangenen Saison, als der TSV nach acht Spielen mit nur drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stand. „Aber auch in der schwierigen Zeit standen Mannschaft und Verein hinter mir. Dass wir am Ende der Saison auf Tabellenplatz fünf landen werden, dachten zu diesem Zeitpunkt wohl die wenigsten.“

Für seine letzte Rückrunde im Schambachtal setzt sich Winkelmeier klar das Ziel Klassenerhalt. „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte einfahren und dann zusammen noch einmal Spaß am Fußball haben.“ Der 29-Jährige wird ab dem Sommer allerdings nicht ganz von der Bildfläche verschwinden. „Ich habe in Altmannstein auch Freunde fürs Leben gefunden. Da ist es natürlich Ehrensache, dass ich so oft wie möglich vorbeikomme und die Jungs als Fan vom Spielfeldrand aus unterstütze.“

scf