Fußball-Bezirksliga

Humbach vor Rückkehr auf den Platz

Rohrbacher Co-Trainer könnte nach langer Pause wieder auflaufen – FSV in Kammerberg

02.09.2022 | Stand 02.09.2022, 17:53 Uhr

Nach seiner langwierigen Verletzung ist bei Rohrbachs Co-Trainer Michael Humbach (rechts) an diesem Sonntag zumindest ein Kurzeinsatz nicht ausgeschlossen. Foto: Stolle (Archiv)

Pfaffenhofen – Neben Tabellenführer SpVgg Feldmoching ist der FSV Pfaffenhofen die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Nord. Das Team von Trainer Gerhard Lösch holte zuletzt vier Siege in Serie und arbeitete sich auf Rang drei vor. Bei der SpVgg Kammersberg soll nun der fünfte Streich folgen. Derweil will der TSV Rohrbach gegen Aufsteiger Untermenzing zurück in die Spur.

TSV Rohrbach - SV Untermenzing (Sonntag, 16 Uhr): Wie die Rohrbacher hat auch Aufsteiger Untermenzing sieben Zähler aus sechs Spielen geholt. Mit nur einer Spielzeit in der Bezirksliga innerhalb der vergangenen 20 Jahre ist Untermenzing noch ein Neuling in dieser Spielklasse. Eine Kampfansage will TSV-Trainer Stefan Klos deswegen aber nicht machen. „Nach der Niederlage beim FSV Pfaffenhofen wollen wir diesmal natürlich wieder was holen, zwei Niederlagen in Folge müssen nicht sein“, sagt er. Zudem sei die Ausbeute seines Teams bisher nicht so, dass man das Spiel locker angehen könne. „Unterschätzen dürfen wir den Gegner auf keinen Fall, er spielt sicher zurecht in der Bezirksliga“, fügt er an. Unabhängig vom Gegner sei es in erster Linie wichtig, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Auf heimischem Platz können die Hallertauer bei drei Partien immerhin schon zwei Siege gegen Dornach (3:2) und München Neuperlach (1:0) vorweisen. Über das Thema Personal mag Klos eigentlich gar nicht sprechen. „Das hört sich so nach Jammern an“, sagt er und gibt an, dass genug Spieler dabei sein werden, bevor er doch noch ins Detail geht. Marius Fiederer wird urlaubsbedingt fehlen, der Einsatz von Daniel Kremer, den die Achillessehne plagt, ist sehr fraglich. Michael Humbach saß letzte Woche ohne Einsatz auf der Bank und konnte unter minimaler Belastung etwas trainieren, er könnte im Bedarfsfall wohl für ein paar Minuten zum Einsatz kommen. Generell leide die Trainingsbeteiligung in Rohrbach gerade etwas unter dem Beginn des Hopfenzupfens, fügt Klos an. „Ich hoffe doch, dass sich alle Zeit für das Spiel freischaufeln können“, sagt er augenzwinkernd.

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SpVgg Kammerberg - FSV Pfaffenhofen (Samstag, 13 Uhr): Nach vier Siegen in Folge – darunter zuletzt der Derbyerfolg gegen Rohrbach – fährt der FSV Pfaffenhofen mit großen Selbstvertrauen nach Kammerberg. Die SpVgg musste zuletzt zwei Niederlagen einstecken und fiel auf Rang elf zurück. Für FSV-Trainer Lösch hat die Tabellenposition einzelner Mannschaften aber noch keinen Aussagewert. „Dafür ist es noch viel zu früh in der Saison. Natürlich fahren wir nach Kammerberg, um die nächsten drei Punkte zu holen, wir haben der Mannschaft unter der Woche im Training aber klar gemacht, dass es definitiv eine harte Nuss wird.“ Lösch, der am vergangenen Wochenende das Spiel der Kammerberger gegen die SVN München beobachtet hat, schätzt den Gegner vor allem zu Hause stark ein. Noch unklar ist für den FSV-Coach, mit welchem Aufgebot er nach Kammerberg fahren kann. Nico Ziegler, Sebastian Waas und Sadibou Diabang haben gegen Rohrbach bzw. im Training Blessuren erlitten und werden wohl ausfallen. Dafür kehrt Milos Kobilarov nach seinem Urlaub zurück. Zudem wird Phillip Schuler zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit nach langer Verletzungspause im Kader der Kreisstädter stehen. „Wir bekommen keine Konstanz rein. Kaum kehrt ein Spieler zurück, fällt jemand anderes wieder aus. Die Aufstellung für Sonntag ist daher noch offen“, sagt Lösch, der die Personalsituation als „ständiges Auf und Ab“ bezeichnet.

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FC Fatih Ingolstadt - SV Manching (Sonntag, 17 Uhr): „Zwischen beiden Sportplätzen liegen gerade einmal elf Kilometer. Es versteht sich von selbst, dass viele meiner Akteure diesem Spiel entgegenfiebern“, sagt Manchings Trainer Fabian Reichenberger vor dem Lokalderby beim Aufsteiger. Positiv stimmt den SVM-Coach, dass er bis auf Abdel Abou-Khalil aus dem Vollen schöpfen kann. Allerdings warnt Reichenberger auch: „Der FC Fatih ist kein gewöhnlicher Aufsteiger, sondern ein Liga-Neuling mit großen Ambitionen. Der Verein hat sich sehr gut verstärkt und schon bewiesen, dass er in der Bezirksliga nicht nur mithalten, sondern auch Spiele gewinnen kann.“ Er erwartet ein Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden.

dno