2. Bundesliga Luftgewehr

Klassenerhalt auf den letzten Drücker

Luftgewehrschützen der FSG Titting sichern sich im Stechschießen den Ligaverbleib in der 2. Bundesliga

16.01.2023 | Stand 16.01.2023, 17:40 Uhr

Laura Seybold von der FSG Titting sicherte sich am letzten Bundesliga-Wochenende mit starken 398 und 395 Ringen beide Einzelpunkte. Foto: Eder

München – Mit einem 3:2-Sieg gegen Eichenlaub Unterstall haben sich die Luftgewehrschützen der FSG Titting am letzten Wettkampfwochenende noch den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd gesichert. Den entscheidenden Stechschuss gewann Tina Brückmann mit 9:8 und ließ die Tittinger jubeln. Eine vermeidbare, aber für den Ligaverbleib nicht mehr bedeutende 1:4-Niederlage musste die FSG bei ihrer zweiten Begegnung gegen Germania Prittlbach II hinnehmen.

Markus Grinzinger und Richard Eder konnten auf eine starke Tittinger Mannschaft bauen, in der die Slowenin Daniela Peskova-Demjen die Ausländerposition besetzte. Für den Ligaverbleib musste mindestens ein Sieg an dem Wochenende eingefahren werden. Gegen Unterstall lieferte sich Peskova-Demjen auf Position eins ein spannendes Duell gegen ihre Gegnerin Laura-Marie Amler. Mit 396:395 Ringen behielt die FSG-Schützin die Oberhand. Auch Laura Seybold zeigte mit 398 Ringen eine starke Leistung und holte gegen Gegner Dominik Bergmann (393 Ringe) den zweiten Mannschaftspunkt für Titting. Rebecca Schnaidt kam zwar von Serie zu Serie besser in ihren Rhythmus, musste sich aber am Ende mit 385:389 Ringen geschlagen geben. Auf Position vier konnte Tina Brückmann mit 392 Ringen überzeugen und einen Stechschuss erzwingen. Diesen gewann sie mit 9:8, was für die FSG den Klassenerhalt bedeutete. Rupert Bauernfeind kämpfte sich auf starke 391 Ringe, jedoch kam seine Gegnerin Marie-Theres Auer immer besser in Fahrt und rettete sich in den Stechschuss, den die Österreicherin mit 10:9 gewann.

Der FSG Titting blieb nach dem wichtigen Sieg aber nicht viel Zeit zum feiern. Denn gleich im Anschluss kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellennachbarn Germania Prittlbach, die ebenfalls um den Abstieg kämpften. Die Tittinger gingen zielstrebig in den Wettkampf, konnten sich am Ende aber mit 1944:1954 Ringen nicht mit dem Sieg belohnen. Auf Position eins schoss Peskova-Demjen mit 395 Ringen ein für sie nicht akzeptables Ergebnis und wurde von ihrem Gegner um einen Ring geschlagen. Seybold brachte wiederum sehr starke 395 Ringe auf die Scheiben, doch ihre Gegnerin war nach 40 Schüssen gleichauf. Mit einer Zehn im Stechschuss holte sich Seybold am Ende den Siegpunkt. Schnaidt lieferte sich mit Erich Schallmeier ein spannendes Duell, in dem laufend die Führung wechselte. Mit 386:387 hatte die Tittingerin knapp das Nachsehen. Auch Bauernfeind verlor mit 385:388 Ringen seine Partie. Ferdinand Rudingsdorfer startete schlecht in den Wettkampf, so dass er sich seinem Gegner mit 383:388 Ringen beugen musste. Am Ende stand für die FSG eine 1:4-Niederlage, die die Freude über den Klassenerhalt aber nicht trübte.

EK