Kreisliga Ost und West

Verspäteter Auftakt für Heideck

Kreisliga Ost und West: TSV zum Saisonstart in Veitsaurach gefordert– Göggelsbuch peilt erste Punkte an

19.08.2022 | Stand 19.08.2022, 16:48 Uhr

Unter der Woche fertigten die Fersch-Schützlinge um Johannes Schöll (links) und Simon Hirschmann (Mitte) im Totopokal-Achtelfinale eine B-Elf des Bezirksligisten TV Hilpoltstein (rechts Fabian Schnabel) mit 6:0 ab. Nun kommt es beim TSV Winkelhaid zum direkten Duell der beiden Aufsteiger in die Kreisliga Ost. Foto: Lerzer

Von Mathias Hochreuther

Hilpoltstein – Die Sportfreunde Hofstetten haben am Mittwochabend mit dem 4:1-Sieg gegen Rednitzhembach den 2. Spieltag in der Kreisliga Ost bereits eröffnet, regulär an diesem Wochenende treten am Sonntag die DJK Göggelsbuch und die SG Möning/Rohr an. Und in der West-Gruppe greift nun auch der TSV Heideck nach dem verlegten Auftakt ins Geschehen ein, es geht in den Landkreis Ansbach zu den „Veitsbombern“.

DJK Göggelsbuch - FB Reichertshofen (Sonntag, 15 Uhr): Der Saisonauftakt ging für die DJK beim 1:4 in Wolfstein, dem langjährigen Verein von Trainer Dominik Pöllet, daneben. Noch deutlicher musste sich der nächste Gegner am 1. Spieltag geschlagen geben, 0:4 verlor die SpVgg Forst-Buchberg Reichertshofen daheim gegen Berg.

Es treffen am Sonntag in Göggelsbuch also zwei Mannschaften aufeinander, die nun ihre ersten Saisonzähler einfahren wollen. „Wir möchten im ersten Heimspiel natürlich punkten“, sagt DJK-Coach Pöllet. Allerdings funkt ihm in Sachen Personal immer wieder das Coronavirus dazwischen. „Planen kann ich aktuell als Trainer nur bedingt, weil immer wieder Infektionen den Plan beeinflussen.“

TSV Winkelhaid - SG Möning/Rohr (Sonntag, 15 Uhr): Dem 1:0-Sieg im Auftaktspiel gegen Hofstetten und dem klaren 6:0-Erfolg im Pokal gegen einen allerdings auch nicht mit der ersten Formation angetretenen TV Hilpoltstein (Bezirksliga Süd) folgt nun das erste Auswärtsspiel für die Spielgemeinschaft. In Winkelhaid wartet das Aufsteigerduell. „Ich persönlich habe mit Postbauer und Pavelsbach keine guten Erfahrungen über die letzten Jahre mit Winkelhaid gemacht. Aber wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind drei“, sagt Trainer Manuel Fersch, „wir wollen auch in Winkelhaid wieder was mitnehmen. Ob es für einen Dreier reicht, werden wir sehen. Versprechen kann ich nur: Wir werden auf jeden Fall wieder alles reinhauen und genießen jedes Kreisliga-Spiel.“

Urlaubsbedingt muss die SG auf Felix Herzog, Jonathan Zeise und Nicolai Wegenast verzichten, dafür kommen im Vergleich zum Hofstetten-Spiel Lukas Großhauser und David Hofbeck zurück. Was wiederum bedeutet, dass „Ersatztorhüter“ Jürgen Bayer wieder ins Feld wechseln kann. Manuel Fersch: „Er hat es richtig gut gemacht und den Kasten sauber gehalten, ich freue mich aber trotzdem, dass unser Stammtorwart David Hofbeck wieder da ist.“

DJK Veitsaurach - TSV Heideck (Sonntag, 15 Uhr): Nach dem verlegten Auftaktspiel gegen den SV Cronheim (Donnerstag, 25. August, 18.15 Uhr in Heideck) steigt nun auch der TSV Heideck in Veitsaurach in den Ligaalltag ein. Die DJK stellt dabei einen Gegner dar, gegen den der TSV die letzten vier Partien nicht gewinnen konnte. „Die Statistik spricht nicht gerade für uns, wir hatten aber eine intensive Vorbereitung und stehen zudem verdient im Pokal-Viertelfinale (am 31. August daheim gegen die SG Möning/Rohr, Anm. d. Red.). Wir fahren also gut vorbereitet nach Veitsaurach“, sagt Trainer Christoph Huber.

Fehlen werden dabei in jedem Fall die weiterhin langzeitverletzten Elias Semmler, Sebastian Bengl und Martin Dengler, die aber „von guten Jungs ersetzt werden – auch wenn ich die drei natürlich sehr gerne wieder auf dem Feld dabei hätte“, so Huber, der mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in die neue Spielzeit geht. Denn anders als viele andere Vereine in der Liga hat sich der TSV Heideck „oben mitspielen“ als Ziel gesetzt. „Warum auch nicht? Wir wurden in den letzten beiden Spielzeiten Vierter und Dritter. Diese Platzierungen möchten wir bestätigen. Da wollen wir gar nicht Tiefstapeln“, erklärt Huber, der am Sonntag seine kürzeste Anfahrt hat, wohnt er doch in Mitteleschenbach – nur knapp 15 Minuten von Veitsaurach entfernt.

HK