Fussball, Regionalliga Bayern

Wiedersehen mit ehemaligem Verein

FC Pipinsried: Spielertrainer Nikola Jelisic freut sich auf freitägige Heimpartie gegen den 1. FC Schweinfurt 05

22.09.2022 | Stand 22.09.2022, 15:51 Uhr

Es war einmal: Nikola Jelisic (l.), der jetzige Spielertrainer des FC Pipinsried, im Trikot des 1. FC Schweinfurt 05 – hier bei einem Zweikampf mit Christoph Wallner vom 1. FC Nürnberg II am 29. Juli 2016. Foto: Imago Images

Von Matthias Vogt

Pipinsried –Auf das Auswärtsspiel beim Topteam in Unterhaching (0:2-Niederlage) folgt für den FC Pipinsried das Heimspiel gegen das Topteam aus Schweinfurt. Wobei sich die Dinge am heutigen Freitagspätnachmittag (Anstoß um 17 Uhr) ein wenig anders darstellen, als man es vor der Saison vermuten konnte. Und FCP-Spielertrainer Nikola Jelisic trifft bei dieser Gelegenheit zudem auf seinen früheren Klub.

Und jene liegt vor diesem Spieltag sogar einen Punkt hinter den Gelbblauen zurück, gleich elf Zähler trennen die Schweinfurter sogar von den beiden Spitzenteams aus Würzburg und Unterhaching. Mit der (seit Jahren) angestrebten Rückkehr der Unterfranken in den Profifußball wird es wohl auch 2023 nichts werden. Die Schweinfurter tun sich schwer in der gesamten Saison. „Aber auch an diesem Freitagabend in Pipinsried werden sie zwischenzeitlich leiden müssen“, ergänzt Nikola Jelisic.
Der Pipinsrieder Spielertrainer sagt das mit einer gewissen Zuneigung für seinen Ex-Verein, bei dem er drei Jahre lang – von 2016 bis 2019 – seine wohl erfolgreichste Zeit im Herrenfußball erlebte. 75-mal lief Jelisic für die „Schnüdel“ in der Regionalliga auf, stand beim DFB-Pokalsieg gegen den Zweitligisten SV Sandhausen und bei der Niederlage in der nächsten Runde gegen Eintracht Frankfurt auf dem Platz. „Da gab es schon einige Höhepunkte“, so Jelisic, der sich auf das Wiedersehen freut – „auch wenn sich die Mannschaft inzwischen stark verändert hat“, wie er sagt. Genau das sieht der heutige Pipinsrieder Trainer übrigens auch als Problem bei den Schweinfurtern – ohne sich zu sehr in deren Belange einmischen zu wollen: „Ich denke, sie hatten vor der Saison einen großen Umbruch. Dazu kam in entscheidenden Phasen auch noch großes Verletzungspech.“ Wenn man dann den Erwartungen schon von Beginn an ein Stück weit hinterherlaufe, sei es umso schwerer, schnell wieder die Kurve zu kriegen. Bis die Unterfranken wieder ganz vorne im Klassement angreifen können, werde es wohl noch bis nach dieser Saison dauern.
Ein Stückchen über den Erwartungen spielen dagegen Jelisic und sein FCP, auch wenn es zuletzt nur ein Punkt aus drei Spielen wurde. Doch der Pipinsrieder Trainer ist dennoch zuversichtlich. „Bei uns ist alles ok“, sagt er vor dem freitagabendlichen Heimmatch, in dem seine Mannschaft wieder an ihre (vor dem Aschaffenburg-Spiel) starke Heimserie anknüpfen will. So wie ziemlich genau vor einem Jahr, als Schweinfurt zwar in Pipinsried zweimal in Führung ging – einmal übrigens durch den heutigen 1860-Stürmer Meris Skenderovic – Lucas Schraufstetter dann aber zweimal für die Gelbblauen ausglich.
Einfach machten es die Pipinsrieder ihrem Gegner beim 2:2 an jenem 10. September 2021 nicht. „Und das wird jetzt ähnlich laufen“, ist sich der Ex-Schweinfurter sowie inzwischen überzeugte Pipinsrieder Nikola Jelisic sicher.

SZ