Zusätzliche Gelder
Eine Million Euro für Eichstätter Kinderdorf: Regierungsfraktionen bewilligen Mittel

20.03.2024 | Stand 20.03.2024, 14:45 Uhr |

Im Herbst hatte sich Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU, Mitte) gemeinsam mit Landtagsabgeordneter Tanja Schorer-Dremel das Kinderdorf Marienstein gesehen. Rechts Verwaltungsleiter Florian Fischer. Jetzt haben die bayerischen Regierungsfraktionen zusätzliche Mittel für die Generalsanierung des Hauses bewilligt. Foto: Schneider, Archiv

Im Rahmen des Haushalts 2024 wurden Mittel in Höhe von insgesamt einer Million Euro für das Caritas-Kinderdorf Marienstein bewilligt. Diese Entscheidung wurde von den Regierungsfraktionen getroffen und geht, wie ihr Büro mitteilte, auf den Vorschlag von Stimmkreisabgeordneter Tanja Schorer-Dremel (CSU) zurück.



Das Caritas-Kinderdorf Marienstein in Eichstätt steht vor einer dringend notwendigen Generalsanierung. Die zugesagten Mittel sollen das Bauvorhaben unterstützen und insbesondere für den Ausbau innovativer Maßnahmen sowie inklusiver Angebote verwendet werden. „Wir dürfen nicht vergessen, dass auch die Caritas vor großen finanziellen Herausforderungen steht, insbesondere aufgrund von Rückgängen in den Einnahmen und unvorhergesehenen Verlusten“, erklärt Schorer-Dremel.

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„Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und sicherstellen, dass solche wichtigen Einrichtungen weiterhin bestehen können.“ Bereits im September hatte sich Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) ein persönliches Bild von der Einrichtung gemacht. Die verschiedenen Initiativen von CSU und Freien Wählern zum Haushalt sind am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt worden und müssen abschließend noch im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag beraten werden.

red