Montag, 16. Juli 2018
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Ehemaliges Möbelgeschäft soll beim Umbau seinen Charakter behalten

Birk-Haus putzt sich raus

Pfaffenhofen
erstellt am 29.03.2012 um 20:27 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 21:39 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (mck) Die Verwandlung vom leer stehenden Möbelhaus zum modernisierten Geschäfts-, Büro- und Wohnhaus ist fast abgeschlossen: Während in den Obergeschossen des Birk-Hauses an der Ecke Frauenstraße/Löwenstraße in Pfaffenhofen noch umfangreiche Sanierungsarbeiten laufen, hat seit gestern nach rund einem halben Jahr Leerstand und eineinhalb Monaten Umbau das Erdgeschoss wieder geöffnet.
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Pfaffenhofen: Birk-Haus putzt sich raus
Von Ocker bis Orange: Für die Fassade des ehemaligen Traditionsmöbelhauses Birk sind schon mehrere Farben ausprobiert worden. Am Ende soll es nun aber doch Weiß werden – abgestimmt auf die benachbarte Mariensäule (rechts) in der Frauenstraße - Foto: Kraus
Pfaffenhofen
Die neuen Eigentümer des Birk-Hauses haben dort ein Bekleidungsgeschäft der Modekette S. Oliver eröffnet.

Die drei darüberliegenden Etagen, in denen auf je rund 350 Quadratmetern Büroflächen zur Vermietung entstehen, sind derzeit noch Baustelle – und teils bis zum Rohbau entkernt. Doch in etwa einem Vierteljahr sollen nach Auskunft der Eigentümer auch diese oberen Räume bezugsfertig sein. Beim Umbau wird übrigens der Charakter des Gebäudes aus dem Jahr 1979 weitestgehend erhalten bleiben. Mit seinen markanten Kupferelementen an der Fassade ist es in Pfaffenhofen vermutlich einzigartig.

Ursprünglich sollte die Fassade nach der Renovierung in warmen Tönen gestrichen werden, um mit der Kupferverkleidung der oberen Fenster zu harmonieren. Trotz der Probefarbfelder, deren Spektrum von Sand über Orange bis zu kräftigem Ocker reicht, läuft es am Ende nun doch auf eine weiße Fassadengestaltung hinaus: Weil sich das Birk-Haus in direkter Nachbarschaft zur denkmalgeschützten Mariensäule in der Frauenstraße befindet, musste die Farbgebung mit dem Landesamt für Denkmalschutz abgestimmt werden. Neben der weißen Wand haben die Bauherren sich mit der Behörde auf Fensterrahmen in einem exakt definierten Braunton geeinigt.

Auch sonst tut sich einiges in dem Haus mit über 2000 Quadratmetern Gesamtfläche: Im Keller, der früher als Verkaufsfläche gedient hat, entstehen vom Nussergässchen her erreichbare Tiefgaragenstellplätze für die späteren Mieter. Und unter dem Dach gibt es zwei Wohnungen, die im Zuge des Umbaus renoviert werden.

 

Von Michael Kraus
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