Dienstag, 16. Oktober 2018
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Grundsatzbeschluss für Veranstaltungen im Innenhof getroffen

Ein Schritt zum Kulturschloss

Reichertshofen
erstellt am 10.08.2018 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Reichertshofen (vov) Die jüngste Sitzung des Kulturausschusses am Mittwoch wurde von der Trauer um den verstorbenen, langjährigen Gemeinderat Hans Felber (CSU) überschattet.
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In den Schlosshof soll bald mehr Leben einziehen: Der Kulturausschuss ermächtigte Bürgermeister Michael Franken, die Durchführung von Festen dort zu genehmigen.
In den Schlosshof soll bald mehr Leben einziehen: Der Kulturausschuss ermächtigte Bürgermeister Michael Franken, die Durchführung von Festen dort zu genehmigen.
Foto: Vogl
Reichertshofen
Das Gremium gedachte den Verstorbenen in einer Schweigeminute.

In seiner Sitzung brachte der der Kulturausschuss einen wichtigen Grundsatzbeschluss für die mögliche künftige Nutzung als Kulturschloss auf den Weg: Das Gremium traf einstimmig den Beschluss, dass Bürgermeister Michael Franken (JWU) die Durchführung von Veranstaltungen von örtlichen Vereinen im Schlosshof genehmigen darf. Der Schlosshof war bereits in der Vergangenheit vom Krieger- und Soldatenverein Reichertshofen, von der Sportschützensektion Reichertshofen, vom Heimat- und Trachtenverein "D'Schloßbergler" sowie von der Faschingsgesellschaft REB für Vereinsfeiern genutzt worden.

Aktuell liegt der Gemeinde ein Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Reichertshofen vor, die am 13. Oktober erstmals ein Weinfest im Schlosshof veranstalten will. Das Fest soll von 18 bis 23 Uhr dauern. Es werden bis zu 300 Gäste erwartet. Für ein weiteres Fest am Schloss gab es ebenfalls grünes Licht: Auch heuer soll der beliebte Weihnachtsmarkt am Schloss durchgeführt werden. Die Standgebühren für die Standbetreiber bleiben gleich.

Über eine Finanzspritze dürfen sich drei Einrichtungen und Vereine in Reichertshofen freuen: Die Büchsenschützen erhalten einen Zuschuss in Höhe von maximal 3000 Euro für die Sanierung der Lüftung im Kleinkaliber-Schießstand (Gesamtkosten: bis zu 30000 Euro). Freischütz Langenbruck saniert seine 40 Jahre alte Seilzuganlage (voraussichtliche Kosten 105000 Euro), hierfür gibt es einen Zuschuss von maximal 10500 Euro. Außerdem will die Pfarrei St. Nikolaus in Hög ein Urnengräberfeld mit neun Erdgräbern errichten (Gesamtkosten rund 6800 Euro). Auch hier übernimmt die Gemeinde zehn Prozent der anfallenden Kosten, also 680 Euro.
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