Dietfurt

Im Zeitverzug

Bauarbeiten am Franziskanerkloster ziehen sich hin – Guardian hofft, den Zeitplan einhalten zu können

24.08.2022 | Stand 24.08.2022, 17:18 Uhr

Dietfurt – Nach mehreren Wochen Zeitverzug läuft die Dachsanierung am Franziskanerkloster nun weiter. Die Verzögerungen waren zum einen Corona geschuldet, da Arbeiter krank wurden. Zum anderen gab und gibt es Materialengpässe und Lieferschwierigkeiten.

Im Moment werden die morschen und kaputten Balken am Geviert ausgetauscht. Dabei werden die schadhaften Stücke herausgeschnitten, neues Holz wird an den betreffenden Stellen wieder eingesetzt. Die Dachaufleger müssen ebenfalls erneuert werden. Sie sind zum Teil schon ausgetauscht.

Eine Seite des Gevierts ist bereits komplett saniert. Es fehlen nur noch die Ziegel, um das Dach wieder decken zu können. Guardian Johannes Matthias hofft, dass die Biberschwänze, die im August geliefert werden sollten, nun im Oktober eintreffen. Grund für die Verspätung seien wohl die Energiekrise und die Gasknappheit. Sollten die Biberschwanz-Ziegel nicht rechtzeitig vor dem Winter da sein, so dass das Dach noch gedeckt werden kann, muss es mit Dachpappe winterfest gemacht werden.

Der Boden unter der Lüftungsanlage für die Küche ist noch verbrettert. Die Arbeiten daran haben noch nicht begonnen. Wie es darunter aussieht, weiß man noch nicht. Bruder Johannes Matthias hofft, dass es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Doch wurden ihm zufolge im Großen und Ganzen die Schäden im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen als realistisch eingeschätzt. Deshalb halte sich bis jetzt alles im Rahmen, die Handwerker hätten mit den vorgefundenen Schäden letztlich gerechnet.

Zeitverzögerungen gibt es auch beim Meditationstrakt. Die erste Sanitär-Ausschreibung brachte keine Ergebnisse. Erst bei der zweiten Ausschreibung hätten sich Firmen gemeldet und die Sanierung der Sanitäranlagen konnte begonnen werden. Auch wenn im Moment fleißig daran gearbeitet wird, sei man auch hier im Verzug, so Bruder Johannes Matthias.

Der Guardian befürchtet, dass die geplanten Kurse im Oktober nicht stattfinden können. „Ich hoffe, dass die eine oder andere Verzögerung noch hereingearbeitet werden kann. Die Firmen sind alle sehr bemüht, ihre Zeiten annähernd einzuhalten, da ein Gewerk ins andere greift. Kommt es bei den einen zum Verzug, hängen die anderen Handwerker auch wieder in der Luft“, betont Johannes Matthias. Er ist nach wie vor zuversichtlich. Alles in allem laufe es im Moment nicht schlecht. Überall werde fleißig gearbeitet und versucht, annähernd im Zeitrahmen zu bleiben.

pmd