Kreisklassisten aus dem Altlandkreis Schrobenhausen
TSV Hohenwart, SV Steingriff, DJK Langenmosen und SC Mühlried stehen vor hohen Auswärtshürden

02.05.2024 | Stand 02.05.2024, 21:25 Uhr |

Auf Wiedergutmachungstour: Eine Woche nach ihrer 0:5-Heimniederlage gegen den FC Ehekirchen II müssen Kapitän Stefan Wintermayr (r.) und seine DJK Langenmosen am Sonntag bei der TSG Untermaxfeld antreten. Foto: M. Schalk

Die Fußballer des BSV Berg im Gau müssen am Wochenende tatenlos zusehen, was die Konkurrenz in der Kreisklasse Neuburg so treibt, denn die Mannen um Spielertrainer Martin Froncek sind spielfrei. Der TSV Hohenwart möchte währenddessen am Sonntagnachmittag die nächste Hürde in Richtung Aufstiegsrelegation nehmen, während der SC Mühlried auf eine positive Überraschung in Echsheim hofft.

Kreisklasse Donau/Isar II

ST Scheyern - TSV Hohenwart (Sonntag, 15.30 Uhr): Drei Spieltage noch müssen die TSV-Mannen um Cheftrainer Patrick Spieler ihren zweiten Tabellenrang gegen den FC Geisenfeld beziehungsweise den ST Scheyern verteidigen, dann dürfen sie den sofortigen Wiederaufstieg tatsächlich über die Relegationsrunde in Angriff nehmen. Das Restprogramm der Paartaler ist allerdings kein Zuckerschlecken. An diesem Sonntag etwa geht es zum aktuellen Tabellendritten nach Scheyern. Jener wird seit dem vergangenen Sommer vom früheren Steingriffer Coach Florian Hergeth trainiert und befindet sich aktuell in starker Form. So verlor der STS seit Mitte März nur ein einziges Match. Alle anderen Partien gewannen die sonntägigen Gastgeber, am jüngsten Spieltag etwa triumphierten sie beim abstiegsbedrohten FC Tegernbach mit 2:0. Die Paartaler erledigten zeitgleich die Pflichtaufgabe gegen das Tabellenschlusslicht TSV Wolnzach souverän mit einem 5:1-Kantersieg. Im Hinspiel gegen die Elf aus Scheyern waren die Hohenwarter Fußballer zu einem knappen 3:2-Heimerfolg gekommen.

Kreisklasse Neuburg

SC Ried - SV Steingriff (Sonntag, 15 Uhr): Hätten die Steingriffer nicht seit Wochen mit massiven Personalproblemen zu kämpfen, wäre ihr sonntägiges Gastspiel in Ried höchstwahrscheinlich eines der Toppartien in der Kreisklasse Neuburg. Da die Lilaweißen aber eine lange Verletztenliste haben und dadurch aus den vergangenen drei Partien lediglich einen Zähler holten, stehen sie mit 33 Punkten und Tabellenplatz sechs nur im Niemandsland des Klassements. Am Maifeiertag unterlag der SVS bei der SG Feldheim/Genderkingen mit 0:6 – seine bislang höchste Saisonniederlage. Deutlich besser steht der SC Ried da, der sich dank einer tollen Serie nach der Winterpause sogar wieder Hoffnungen auf einen Kreisligaaufstieg machen darf. Der jüngste 3:1-Erfolg über den SC Rohrenfels war bereits sein sechster Sieg im siebten Match 2024. Dadurch sind die Rieder Kicker inzwischen auf den vierten Tabellenrang hochgeklettert – und ihr Rückstand auf den zweitplatzierten BSV Berg im Gau beträgt lediglich noch drei Punkte (Hinspiel: 2:0 für den SC Ried).

TSG Untermaxfeld - DJK Langenmosen (Sonntag, 15 Uhr): Mit 24 Zählern auf dem Konto befinden sich die Langenmosener zurzeit auf Tabellenplatz acht. Auch nach der zweiten Niederlage in Serie – einem deutlichen 0:5 zu Hause gegen den FC Ehekirchen II – beträgt ihr Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang komfortable neun Punkte. Die sonntägige Hürde in Untermaxfeld ist allerdings keine einfache, hat die dortige TSG doch durchaus noch Hoffnungen, die zweite Tabellenposition zu erreichen. Zwar liegen die Untermaxfelder derzeit nur auf Platz fünf, aber sie besitzen nur vier Punkte Rückstand auf Rang zwei – und dürfen zudem noch ein Match mehr bestreiten als der dort stehende BSV Berg im Gau. Am vergangenen Freitag unterlag die TSG genau bei jenen Berg im Gauern mit 1:2 und darf deshalb an den verbleibenden fünf Spieltagen praktisch nichts mehr liegen lassen. Gegen die auswärtsschwache DJK scheint ein Sieg für sie auf jeden Fall möglich, denn bislang ergatterten die Langenmosener nur vier Punkte bei neun Auftritten in der Fremde. Im Hinspiel allerdings hatten die Mannen um Spielertrainer Alexander Langen ein respektables 0:0-Remis gegen die Elf aus Untermaxfeld erreicht.

Kreisklasse Aichach

SV Echsheim/Reicherstein - SC Mühlried (Sonntag, 15 Uhr): Spätestens seit der jüngsten 2:3-Heimpleite im Kellerduell gegen den TSV Hollenbach müssen sich die Mühlrieder darauf einstellen, zum zweiten Mal in Folge abzusteigen. Zwar beträgt ihr Rückstand auf das rettende Ufer fünf Spieltage vor Schluss nur vier Zähler, und die Abstiegsrelegation ist gar nur zwei Punkte entfernt – die Gemengelage spricht aber dennoch klar gegen die Blauweißen. So droht dem SCM in den kommenden Wochen der verletzungsbedingte Ausfall von Spielertrainer Sebastian Slupik und Yunus-Mete Halici. Dazu geht es in den beiden nächsten Partien gegen zwei Spitzenteams der Liga – und die SG Mauerbach, welche aktuell in die Abstiegsrelegation müsste, darf noch ein Match mehr bestreiten als der SCM. Jener gastiert am Sonntag bei Dritten der Rangliste, dem SV Echsheim/Reicherstein, der bei einem Match weniger und fünf Punkten Rückstand auf Rang zwei durchaus noch Ansprüche in Sachen Aufstiegsrelegation hat. Im Kalenderjahr 2024 sind die Mannen aus der Gemeinde Pöttmes noch ungeschlagen, am vergangenen Wochenende waren sie spielfrei. Der SCM wiederum hat vor allem auswärts massive Probleme. So holte er in acht Partien auf fremdem Terrain insgesamt nur einen Punkt (Hinspiel: 1:0 für Echsheim/Reicherstein).

SZ