Karlshuld

Christbaumsammeln für den guten Zweck

Junge Union Karlshuld spendet 300 Euro aus Aktion an das Seniorenzentrum

11.08.2022 | Stand 11.08.2022, 17:14 Uhr

Bei der Übergabe: Die Freude über den Scheck war bei Hausleiterin Kerstin Eichlinger (2. v. l.), JU-Ortsvorsitzendem Daniel Hammer, JU-Geschäftsführer Michael Schmitt, den Vize-Vorsitzenden Moritz Knöferl und Carl Luis Schmidt sowie der stellvertretenden Hausleiterin Stefanie Ziegler deutlich zu sehen. Foto: Junge Union Karlshuld

Karlshuld – Die Freude im Seniorenzentrum Karlshuld war groß: Der Ortsverband der Jungen Union der Donaumoosgemeinde hat der Einrichtung nun einen Spendenscheck über 300 Euro überreicht. Das Geld haben die Nachwuchspolitiker auf besondere Weise zusammengetragen: Sie haben Christbäume eingesammelt. Zur Finanzspritze gab es auch noch ein spezielles Geschenk an das Seniorenzentrum.

Wie JU-Vize-Ortsvorsitzender Moritz Knöferl berichtet, fand die Christbaumsammelaktion seines Vereins heuer zum ersten Mal statt. Bereits um Heilig Drei König herum zog der Ortsverband im Gemeindegebiet Karlshuld los und sammelte die Christbäume an. Zum einen wollten die Nachwuchspolitiker damit unnötige Wege zu den Abgabestellen, wie Wertstoffhöfen, verhindern, zum anderen etwas Gutes tun. Nach Rückmeldung fuhr die JU die einzelnen Haushalte an und sammelte, wie zuvor angekündigt, auch Spenden. Diese waren im Voraus schon für das Seniorenzentrum bestimmt. Mit der Übergabe des gesammelten Geldes – der Ortsverband hatte den Betrag selbst auch 300 Euro aufgerundet – wurde nun absichtlich bis zum Sommer gewartet, wie Knöferl berichtet: „Gerne wollten wir mit dem Personal und Bewohnern im Zuge dessen ins Gespräch kommen. Sehr gefreut haben sowohl wir uns vom Ortsverband als auch Bewohner und Personal des Altenheims über die Spendenbereitschaft der Karlshulder“, so der Vize-Ortsvorsitzende.

Zu den 300 Euro haben die Nachwuchspolitiker noch einen kabellosen Kopfhörer gepackt. Warum, das erklärt Knöferl so: „In Zeiten des Lockdowns durften lange Zeit keine Verwandten und Bekannten das Seniorenzentrum besuchen. Soziale Kontakte sind aber für jeden Menschen essenziell. Mit den Kopfhörern samt integriertem Mikrofon ist es den Seniorenzentrumsbewohnern mit Unterstützung durch das Personal nun leichter möglich, sich auch online mit ihrem sozialem Umfeld zusammenzuschalten. Dadurch wird ein Stück weit Unabhängigkeit geschaffen.“

DK