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Ehrung für Marieluise Resch und Brigitte Dellekönig aus Pförring

"Respekt und Anerkennung"

Pförring
erstellt am 11.01.2019 um 17:23 Uhr
aktualisiert am 15.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pförring (kue) Mit einem Walzer von Chopin hat am Donnerstag die Sitzung des Pförringer Gemeinderats begonnen.
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Für besondere Verdienste im kommunalen Ehrenamt zeichnete Bürgermeister Bernhard Sammiller dritte Bürgermeisterin Marieluise Resch (links) und Brigitte Dellekönig (rechts) aus.
Für besondere Verdienste im kommunalen Ehrenamt zeichnete Bürgermeister Bernhard Sammiller dritte Bürgermeisterin Marieluise Resch (links) und Brigitte Dellekönig (rechts) aus.
Kügel
Pförring
Dass die Pianistin Irina Lebedew in die Tasten griff, hatte einen besonderen Grund: Bürgermeister Bernhard Sammiller ehrte die langjährigen Gemeinderätinnen Marieluise Resch und Brigitte Dellekönig.

Bevor Sammiller zur "Ehrung für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung" schritt, wie es in der von Innenminister Joachim Herrmann und Landrat Anton Knapp unterzeichneten Urkunde heißt, skizzierte der Rathauschef kurz die kommunalpolitischen Stationen der Laureatinnen. Beide gehörten seit 1996 dem Marktrat an und hätten seither ihr Wissen und ihre Lebenszeit in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. "Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung", sagte Sammiller.

Marieluise Resch ist seit 2008 dritte Bürgermeisterin. Ihre politische Laufbahn begann bereits 1990 als Vertreterin des Marktes im Wasserzweckverband Biburger Gruppe. Seit 1996 gehört sie verschiedenen Ausschüssen an. Bis 2014 war sie Seniorenbeauftragte.

Brigitte Dellekönig hat sich über Gemeinderat und Fachausschüsse hinaus als Jugendbeauftragte engagiert und bis zur Einführung der Berufsbetreuung als Ortswaisenrat zwei Mündel betreut. Unter den ungezählten Projekten, die der Gemeinderat in dieser Zeit auf den Weg brachte, habe ihr die Marktplatzgestaltung besonders am Herzen gelegen, sagte Dellekönig (Jahrgang 1953) auf Nachfrage des DONAUKURIER. "Der Platz ist nicht nur Aushängeschild, sondern auch die gute Stube für unsere Mitbürger", so die Gemeinderätin. Besonders gefreut habe sie, dass - dank des Weitblicks des Bürgermeisters, wie sie betonte - die Grund- und Mittelschule am Ort erhalten werden konnte. Zur Kommunalpolitik kam Brigitte Dellekönig 1990 mit der Gründung der Unabhängigen Wähler, deren Vorsitzende sie seit 1993 ist. Auf die Frage nach ihren Zukunftsplänen verriet sie, dass sie sich auch gerne weiter für Pförring engagieren möchte.

Neben Schulhaus- und Kinderkrippenneubau ist Marieluise Resch (Jahrgang 1951) besonders stolz darauf, wie sich ihr Ortsteil Gaden in den vergangenen Jahren entwickeln konnte. Neben der Dammsanierung führte sie die neue Zufahrtsstraße, den Kanalanschluss und die Baugebiete an. "Aber natürlich sind mir die Pförringer Belange ebenso wichtig", sagte die gebürtige Pförringerin, die über den langjährigen CSU-Vorsitzenden Max Pollin senior in die Kommunalpolitik gekommen war. Auch sie kann sich eine weitere Kandidatur für den Gemeinderat gut vorstellen. Weiterer Bericht aus der Sitzung folgt.

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