Sonntag, 18. November 2018
Lade Login-Box.

Präsidentin fürs Landgericht?

erstellt am 11.02.2009 um 21:12 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 19:42 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (hri) Wer wird die Nachfolge von Landgerichtspräsident Thomas Dickert antreten? Der 50-Jährige hatte vorigen November nach nur zweijähriger Amtszeit völlig überraschend den Chefsessel in der Ingolstädter Justizbehörde frei gemacht, um auf der Karriereleiter eine Stufe nach oben zu klettern. Der Pfaffenhofener folgte einem Ruf von Justizministerin Beate Merk und ist nun Leiter der Abteilung für Verbraucherschutz und Grundsatzfragen im Justizministerium. Sein Wechsel ist erst seit wenigen Tagen offiziell: Anfang Februar wurde Dickert zum Ministerialdirigenten ernannt.
Textgröße
Drucken
Derweil läuft die Ausschreibung für den Posten des Ingolstädter Landgerichtspräsidenten. Dem Vernehmen nach gibt es mehrere Interessenten. Der Präsident des bayerischen Oberlandesgerichts in München, Karl Huber, hat schon eine Empfehlung abgegeben. "Mehr kann und will ich im Moment nicht dazu sagen", sagte er gestern. Die Entscheidung, wer die Nachfolge von Thomas Dickert antreten wird, solle in der Faschingswoche fallen. "Der Präsidialrat wird am Rosenmontag darüber bestimmen", erklärte Huber das weitere Procedere. Die feierliche Amtsübergabe erfolgt am 19. März.

In Ingolstädter Justizkreisen wird dagegen bereits ein konkreter Name genannt. Demnach soll Sibylle Dworazik gute Chancen haben, Präsidentin am Landgericht Ingolstadt zu werden. Sie war bereits früher Richterin und Ausbildungsleiterin für die Referendare in der Justizbehörde Auf der Schanz, die für die gesamte Region zuständig ist. Die 51-Jährige ist derzeit Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht in München.

Von Horst Richter
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!