Montag, 18. Juni 2018
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Hepberger Gemeinderäte informieren sich über erste Baumaßnahmen an der Weberkreuzung

Leitungsverlegung ab Ende Mai

Hepberg
erstellt am 16.04.2018 um 22:24 Uhr
aktualisiert am 19.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hepberg (DK) Der Umbau der Weberkreuzung kommt nun endlich in Sichtweite: Zweiter Bürgermeister Peter Hirsch hat die Gemeinderäte und Zuhörer bei der jüngsten Sitzung in Hepberg über die ersten bevorstehenden Baumaßnahmen in Kenntnis gesetzt.
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Die Hepberger Bushaltestelle ?Kapellenweg? muss im Rahmen der Neugestaltung der Weberkreuzung verlegt werden.
Die Hepberger Bushaltestelle "Kapellenweg" muss im Rahmen der Neugestaltung der Weberkreuzung verlegt werden.
Foto: Berger
Hepberg
Er leitete die Sitzung für den erkrankten Bürgermeister Albin Steiner.

Zu Beginn hatte Elena Merk vom Staatlichen Straßenbauamt Ingolstadt die Gemeinderäte in einem nichtöffentlichen Tagesordnungspunkt über den Beginn der Umbaumaßnahmen bei der Weberkreuzung unterrichtet. Anschließend erhielten auch die interessierten Zuschauer die nötigen Informationen: Von Ende Mai bis Oktober werden die Versorgungsleitungen wie Telefon, Gas und Wasser entweder tiefergelegt oder auf einer anderen Trasse neuverlegt. Für diesen Bauabschnitt entstehen für die Verkehrsteilnehmer noch keine Beeinträchtigungen. Parallel dazu wird von Juni bis September der Kreisel Hepberg in vier Einzelbauphasen errichtet. Dazu werden die Zufahrt "Am Sportplatz" ganz gesperrt und die Zufahrt "Am Kapellenweg" teilweise halbseitig gesperrt. Die Asphaltierung und Anlegung der Kreisinsel erfolgt unter einer kurzzeitigen Vollsperrung. Zur Entlastung der Staatsstraßen während der Bauzeit werden eine provisorische Behelfsumfahrung und eine Umfahrung der Baustelle errichtet. Dazu werden eine Privatstraße westlich von Hepberg genutzt sowie die Römerstraße ausgebaut.

Für den Ausbau der Köschinger Straße und des Hepberger Wegs gab es Gespräche mit den Nachbargemeinden Lenting und Kösching, da Teile dieser Gemeindeverbindungsstraßen auf deren Gemarkung liegen. Die beiden Nachbargemeinden würden einer Ausbaumaßnahme zustimmen, wenn Hepberg die finanziellen Lasten dafür übernimmt. In einem ersten Schritt sollen indes zunächst die zahlreichen Schlaglöcher ausgebessert werden. Die Hepberger Gemeinderäte befürchten, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer diese Gemeindestraßen für die Dauer des Umbaus der Weberkreuzung als Ausweichroute bevorzugen werden.

Bei einer Verkehrszählung in den Osterferien wurden täglich durchschnittlich 2200 Fahrzeuge gezählt. Einige Gemeinderäte bemängelten auch den fehlenden Geh- und Radweg ab dem Schützenheim Richtung Kösching und Lenting. Die Maßnahme soll weiterverfolgt werden. Dazu soll ein entsprechender Antrag an das Staatliche Straßenbauamt Ingolstadt gestellt werden.

Das bisherige Gerät zur Geschwindigkeitsmessung hat die Gemeinde Hepberg 2012 beschafft. Gemeinderat Raimund Lindner (FHB) stellte im November 2017 den Antrag auf die Beschaffung von weiteren Anzeigegeräten. Der Gemeinderat entschied sich nun einstimmig dafür, ein weiteres Erfassungsgerät zu erwerben. Dieses soll mit unterschiedliche Fahrzeuge erkennen können. Dafür stellt die Kreisverkehrswacht des Landkreises Eichstätt einen Zuschuss in Aussicht.
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Ludwig Berger