Montag, 16. Juli 2018
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Fünf Radsportler aus Gaimersheim bewältigen eine besondere Tour

Mit dem Rad über Alpenpässe

Gaimersheim
erstellt am 14.09.2017 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 18.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Gaimersheim (ems) Fünf Radsportler vom TSV Gaimersheim begaben sich im Sommer auf eine besondere Fahrradtour, die sie an nur sieben Tagen 970 Kilometer weit brachte. Dabei überwanden sie neun Alpenpässe zwischen 2046 und 2770 Metern und bewältigen 16.000 Höhenmeter.
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Glücklich im Hafen von Monaco eingetroffen: die Gaimersheimer Radsportler Anton Fichtner, Arnold Maus, Werner Götz, Wolfgang Iberle und Hans Pratscher (von links).
Glücklich im Hafen von Monaco eingetroffen: die Gaimersheimer Radsportler Anton Fichtner, Arnold Maus, Werner Götz, Wolfgang Iberle und Hans Pratscher (von links).
Privat
Gaimersheim

Die Strecke führte für Anton Fichtner, Arnold Maus, Werner Götz, Wolfgang Iberle und Hans Pratscher von Lindau am Bodensee aus durch das Fürstentum Liechtenstein, durch die südliche Schweiz und das Aostatal (Italien) zu Frankreichs berühmten Alpenpässen der Tour de France, Sie waren das eigentliche Ziel, ehe die Gaimersheimer in Nizza das Mittelmeer erreichten.

Zu den Strapazen der Bergfahrten kamen noch die schlechten Wetterbedingungen. Nach anfänglichem Sonnenschein und Querung des Oberalbpasses endete der erste Tag nach 200 Kilometer bei strömendem Regen in Andermatt. In den folgenden Tagen mussten diverse Regenfronten durchfahren werden – aber dennoch konnte der Große St. Bernhard (höchster Anstieg der Alpen mit mehr als 2.000 Höhenmetern) gemeistert werden. Den Col de l’Iseran – denhöchsten Pass der Tour – erreichten die Radsportler bei Schneetreiben.

Selbst die sonst belohnenden Abfahrten wurden aufgrund der Nässe, Kälte und schlechten Sicht zu sportlichen Herausforderungen. Genuss sieht anders aus. Glücklicherweise endete jeder Tag unfallfrei, und nur erhöhter Bremsenverschleiß war zu beklagen.

Als Plus der diesjährigen Tour stellte sich das Begleitfahrzeug heraus: Die beiden Begleiter konnten mit Versorgungsstopps positiv zur Stimmung und Motivation der Radfahrer beitragen.

Die Belohnung blieb aber nicht aus: Auf der zweiten Hälfte der Tour stabilisierte sich das Wetter, und bei Sonnenschein, bester Sicht und atemberaubenden Bergkulissen konnten die Gaimersheimer die berühmten Pässe der Tour de France wie den Col du Galibier erklommen werden.

Die ausgelassenen Runden am Abend mit kulinarischen Höhepunkten endeten für die Gaimersheimer immer in einer anderen Stadt.

Die Tour ist für die fünf Radsportbegeisterten nichts Neues: In den vergangenen Jahren führte sie ihr Weg unter anderem nach Rom, Pisa und Venedig. Die Herausforderung über die französischen Alpen war diesmal eine ganz neue.

Über diese Radtour wird am Samstag, 3. März 2018, im Backhaus in Gaimersheim ein Film vorgeführt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt frei.

Maier
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