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Der Kunstrasenplatz des VfB ist so gut wie fertig – und sieht sehr gelungen aus

"Hier werden Fußballtechniker geboren"

Eichstätt
erstellt am 31.08.2017 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 04.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (chl) „Es werde Licht!“ Die Verantwortlichen des VfB Eichstätt strahlen angesichts des neuen Kunstrasenplatzes in der Schottenau um die Wette.
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Der neue Kunstrasenplatz des VfB ist nahezu fertig.
Schäffler
Eichstätt
Diese Woche wurde die neue Flutlichtanlage erstmals getestet: Sie funktioniert reibungslos. Nächsten Mittwoch ist Bauabnahme. Dann hat der Verein nach dem Aufstieg seiner ersten Fußballmannschaft in die Regionalliga und dem dafür nötigen Umbau des benachbarten Liqui-Moly-Stadions seine dritte – und finanziell größte – Baustelle gemeistert: Immerhin ist es beinahe ein Millionenprojekt, das der VfB hier stemmt.
In dieser Woche haben Geschäftsführer Georg Rohauer (Foto) und der zweite Vorsitzende Fritz Schäffler auch die Flutlichtanlage getestet. Bauabnahme wird nächsten Mittwoch sein.
Schäffler
Eichstätt

Wir erinnern uns: Die Stadt hatte einen Zuschuss von 800000 Euro bewilligt, der Verein selbst ist mit 100000 Euro eingestiegen und übernimmt als Bauherr und Betreiber der Anlage, die im Eigentum des Schulzweckverbands Schottenau ist, die Verantwortung. Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon Anfang August fertig sein. Doch der Sommer sei einfach zu nass gewesen, erklärt der Zweite Vorsitzende des Vereins, Fritz Schäffler, beim gestrigen Rundgang über den Platz.

Der Rasen ist ein „Liga Turf RS cool plus“ der Firma Polytan mit dem international zweithöchsten Qualitätsstandard, das Spielfeld ist so angelegt, dass es vier Plätze in einem vereint: zwei mit blauen Markierungen für die Kindermannschaften, einen gelben für den Jugendbereich und eben den Hauptplatz, der sogar wettbewerbstauglich bis zur Bayernliga wäre; der VfB selbst spielt nun ja bekanntlich noch eine Liga höher.

Doch der neue Kunstrasenplatz soll ja nicht nur den Mannschaften des VfB als Übungs- und Trainingsgelände zugutekommen, sondern auch von anderen Fußballteams aus Stadt und Umland genutzt werden können – das war bekanntlich ein Diskussionspunkt für den städtischen Zuschuss gewesen. „Wir erarbeiten gerade ein Onlinebuchungssystem mit Belegungsplan“, sagt Schäffler. Außerdem werden die Vereine aus Stadt und Umland im Herbst zu einem Schnuppertraining eingeladen, um den Platz kennenzulernen. Und natürlich soll es noch eine offizielle Einweihungsfeier geben, bevor die ersten Jugendmannschaften voraussichtlich Anfang November trainieren. Mit dem Kunstrasenplatz und der dazugehörigen Lichtanlage werden die Fußballer des VfB und anderer Vereine in diesem Jahr voraussichtlich erstmals nahezu witterungsunabhängig im Winter durchtrainieren können, ohne dass Bälle in tiefen Schlaglöchern verspringen: „Auf solchen Plätzen werden Fußballtechniker geboren“, schwärmt Schäffler.

Eva Chloupek
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