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Pflichtaufgaben vor Haus des Steines

erstellt am 04.03.2009 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 16:41 Uhr | x gelesen
Mörnsheim (EK) In seiner Jahresversammlung wählte der SPD-Ortsverein seinen neuen Vorstand. Daraus gingen Johann Stöckl als Vorsitzender, Sybille Langenmoser als seine Stellvertreterin, Brigitte Heinle als Kassier, Adolf Pfister als Schriftführer und Norbert Lamla als Beisitzer hervor.
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Vorsitzender Johann Stöckl gab einen kurzen Rückblick, Schwerpunkte waren dabei die zurückliegende Kommunal- und Landtagswahl und die Arbeit im Gemeinderat. Für die Region um Mörnsheim brachten die Wahlen ein denkbar schlechtes Ergebnis, da der eigene Kandidat Sven John kein Mandat erringen konnte und die CSU ein Mandat verlor, sodass die Region sehr schlecht mit Abgeordneten im Bayerischen Landtag vertreten sei. Ebenso schwach sei die Region im Kreistag vertreten, eine Folge der Kommunalwahl.

Von den Freien Wählern als Wahlsieger habe sich nach Worten Stöckls bisher noch niemand in Mörnsheim gezeigt, so dass "hier wenig zu erwarten ist".

Im Gemeinderat ist derzeit die Nutzung des Konjunkturpaketes für die energetische Sanierung von gemeindeeigenen Gebäuden und die Verbesserung und Erhalt der Infrastruktur das zentrale Thema. Stöckl erklärte, dass im Gemeinderat einhellige die Meinung herrsche, dass die Sanierung von Schule, Kindergarten, Jugendhaus in Ensfeld, Jugendzentrum Mörnsheim, Gemeindestraßen und nicht zuletzt der Hochwasserschutz absolute Priorität haben. Dazu sei vorher ein Kassensturz notwendig.

Die Verwirklichung des Haus des Steines sei absolut noch nicht in trockenen Tüchern, vielmehr wolle man sich mit dem Antrag auf Fördermittel die Option für eine Realisierung offen halten. Nur dafür habe der Rat einstimmig gestimmt. Erst würden die Pflichtaufgaben anstehen, erst danach wäre möglicherweise ein Haus des Steines finanzierbar. Weder bestehe ein fertiges Konzept für den Betrieb noch sei die Kostenfrage abschließend geklärt.

Über das Haus des Steines wurde im Gemeinderat durchaus heftig und kontrovers diskutiert. Dass der neue Besuchersteinbruch in Mühlheim ein tolle Einrichtung sei, und die Betreiber damit eine Bereicherung für die Gemeinde geschaffen haben, darüber waren sich alle im Gemeinderat einig. Die Frage sei, in welcher Art und Weise kann die Gemeinde dies weiter fördern.

Eichstaetter Kurier
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