Freitag, 16. November 2018
Lade Login-Box.

Getanzt bis in den frühen Morgen

erstellt am 30.11.2007 um 19:45 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 16:36 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Er war einmal mehr das gesellschaftliche Ereignis im Jahreslauf der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: der Uni-Ball. Am Donnerstagabend lud zum letzten Mal in seiner Amtszeit Uni-Präsident Ruprecht Wimmer in den Festaal des Alten Stadttheaters.
Textgröße
Drucken
5e-uniball01b1
Zum letzten Mal eröffnete Uni-Präsident Ruprecht Wimmer mit seiner Frau Françoise den Ball.
Rund 370 Besucher waren der Einladung gefolgt. Viele Studenten, einmal nicht im Campus-Outfit, sondern mit Anzug, Abendkleid und Hochsteckfrisuren, Professoren, Dozenten und deren Angehörige tummelten sich zufrieden und begeistert im Asthe-Saal, der erstmals neu bewirtet wurde.

Ein wenig Wehmut schwang in Wimmers Eröffnungsworten mit, als er die vielen Ballbesucher begrüßte: "Es freut mich, dass Sie alle gekommen sind." Im Anschluss daran eröffnete er zusammen mit seiner Gattin einen Wiener Walzer tanzend zum letzten Mal den Ball-abend. Wimmer bat aber bereits zuvor: "Lassen Sie meine Frau und mich nicht zu lange alleine hier." Hochschulpfarrer Johannes Haas folgte der Einladung des Präsidenten als einer der Ersten und führte eine Dame aufs Parkett.

Für die musikalische Umrahmung der Ballnacht sorgte die Uni-Big-Band unter Leitung von Jörg Edelmann im Wechsel mit DJ Paule, und da war vom Evergreen bis zum modernen Song für jeden Geschmack etwas dabei. Davon zeugte die teilweise mehr als überfüllte Tanzfläche im Asthe.

Spannung herrschte im Saal, als der Uni-Präsident als "Special Guest" des Abends Frank Sinatra ankündigte. Privatdozent Joachim Grzega ließ die legendäre Gestalt in einem unterhaltsamen Beitrag auferstehen, bevor sich, ebenfalls von ihm imitiert, teilweise auch parodiert, Yvonne Catterfeld, Michael Jackson und Johannes Heesters auf der Tanzfläche die Ehre gaben.

Wer eine Tanzpause einlegen oder sich in einem etwas ruhigeren Ambiente erholen wollte, konnte im Foyer des Asthe an die Bar wechseln. Derweil wurde oben vergnügt weiter getanzt, bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Von Marco Schneider
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!