Schrobenhausen

"Zufriedener kann man nicht sein"

Andi Baierl, Organisator von Noisehausen, zieht eine durchweg positive Bilanz vom Musikfestival

31.07.2017 | Stand 02.12.2020, 17:42 Uhr

Schrobenhausen verwandelte sich in Noisehausen: 1500 Musikfans haben am vergangenen Samstag zusammen mit den Bands auf dem Lenbachplatz ausgelassen gefeiert. Organisator Andreas Baierl ist mit dem Ablauf des Musikfestivals mehr als zufrieden. - Foto: Koller

Schrobenhausen (SZ) Am Montagnachmittag waren irgendwann auch die Plakatständer aus der Stadt verschwunden und damit die letzten sichtbaren Reste des begeisternden Festivalsamstags beseitigt. Andi Baierl (kleines Foto) und sein Team haben ganze Arbeit geleistet, um Schrobenhausen zum zweiten Mal in Noisehausen zu verwandeln.

Ein paar Tage danach zieht der Chef-Organisator eine erste Bilanz.

 

1500 Menschen auf dem Lenbachplatz, ein ausverkauftes Festival, tolle Stimmung. Die Leute waren am Samstag sichtlich begeistert. Wie fällt das Fazit aus Sicht der Veranstalter aus?

Andi Baierl: Natürlich genauso. Ich glaube, zufriedener kann man nicht sein. Angefangen beim Wetter, das perfekt für uns war, und dementsprechend gut drauf waren auch die Leute. Obwohl wir großzügig kalkuliert hatten, musste irgendwann sogar noch mal der Bierfahrer kommen und ein paar Fässer nachliefern (lacht). Ich glaube, alle haben sich sehr wohlgefühlt, ganz einfach: Schrobenhausen at it's best!

 

Das Feedback des Publikums war vermutlich dementsprechend positiv?

Baierl: Ja, wenn man alleine sieht, was viele über das Festival in den sozialen Netzwerken gepostet haben. Das freut mich natürlich sehr.

 

Auch die Band Madsen hat sich auf deren Facebook-Seite positiv geäußert . . .

Baierl: Ja, die waren - wie die anderen Bands auch - total glücklich und haben sich sehr gut aufgehoben gefühlt. Am Schluss haben sie mich sogar gefragt, ob sie wieder nach Schrobenhausen kommen dürfen.

 

Im Vorfeld hatten sich ein paar Anwohner über die drohende Lärmbelästigung beschwert, Sie sogar persönlich als "anstandslos" bezeichnet. Gab es in diesem Punkt noch Komplikationen?

Baierl: Bis jetzt habe ich noch nichts gehört, auch nicht vonseiten der Stadt. Es kann schon sein, dass sich doch der eine oder andere auf den Schlips getreten fühlt, aber ich denke, es spricht für sich, was am Samstag in der Stadt los war. Ich kann außerdem nur sagen, dass Madsen pünktlich um 0.30 Uhr aufgehört hat zu spielen und das Festivalgelände um 1 Uhr leer war. Wir haben somit alle Auflagen erfüllt. An dieser Stelle auch noch mal ein Riesenkompliment an die gesamte Crew. Unglaublich, was die am Samstag weggearbeitet haben.

 

Die Vorfreude auf Noisehausen 2018 ist bei vielen Besuchern am Samstag definitiv gestiegen. Bei Ihnen auch?

Baierl: Wir müssen jetzt erst mal noch das diesjährige Festival mit Abrechnungen und so weiter abschließen. Da wartet noch ein Berg Arbeit auf uns. Danach werden wir das erst mal alles sacken lassen und durchschnaufen - um dann motivierter denn je an das Projekt Noisehausen 2018 ranzugehen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon darauf!

 

Das Gespräch führte Matthias Vogt.