Neuburg

Ohne Langeweile durch die Ferien

Einrichtungen im Ostendviertel bieten spannendes Programm in der schulfreien Zeit

19.02.2018 | Stand 02.12.2020, 16:48 Uhr
Hart umkämpft waren die Ostend-Games - hier wurden die Teamkameraden kräftig angefeuert. −Foto: Stadtteilmanagement

Neuburg (DK) Ein abwechslungsreiches und interessantes Ferienprogramm haben die jungen Stadtteilbewohner im Neuburger Ostend geboten bekommen. Mädchen und Buben zwischen sechs und zehn Jahren nahmen an der zweitägigen Ferienbetreuung teil.

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Bürgerhaus ging es zunächst in die Mehrfachturnhalle. Neben Kennenlernspielen standen - passend zu den Olympischen Spielen - auch die Ostend-Games auf dem Programm. Die hauptverantwortliche Betreuerin und evangelische Jugenddiakonin Simone Scheffels ließ sich dafür eine Vielzahl von sportlichen Wettkämpfen einfallen. Weiter ging es nach dem gemeinsamen Mittagessen mit dem Besuch der Neuburger Feuerwehr. Gleich zu Beginn durften die Erst- bis Drittklässler die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 32 bestaunen. Dies war jedoch nicht das Interessanteste aus Sicht der Kinder. "Ich fand es toll, dass wir uns ins Feuerwehrauto setzen durften", so die achtjährige Klaudia Turkiewicz.

Am zweiten Tag stand zunächst die Kreativität im Vordergrund. Im BRK-Familienzentrum wurde gebastelt, ehe die Kinder in der stadtteilansässigen Bahn kegeln durften. "Mir hat das am meisten Spaß gemacht. Mein bester Wurf waren sieben Kegel auf einmal", so der zehnjährige Samir Abdulhadi. Programmpunkt Nummer fünf war schließlich eine lustige Schnitzeljagd durch den Stadtteil, ehe man zum Abschluss in der Apostelkirche eine Party feierte.

Das Faschingsferienprogramm war ein gemeinsames Kooperationsprojekt der im Ostend beheimateten Einrichtungen, also von Stadtteilmanagement, Apostelkirche, BRK-Familienzentrum, Jugendsozialarbeit, Bürgerverein und Pfarrei St. Ulrich. "Im Rahmen unserer täglichen Arbeit mit Anwohnern sowie der Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Familien und Kindern hat sich vor allem ein großer Bedarf herauskristallisiert: Die Betreuung von Kindern im Grundschulalter während der Schulferien", erklärt Stadtteilmanager Jürgen Stickel.

Da die Deckung dieses Bedarfes für eine Einrichtung allein aus personeller und finanzieller Sicht kaum zu stemmen ist, hat man im Ostend nun Hand in Hand zusammengearbeitet. "Wichtig war uns als Organisatoren dabei auch, dass die Kinder die verschiedenen Einrichtungen und Räumlichkeiten in ihrem Sozialraum kennenlernen", so Stickel weiter. Für die Kinder war es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Und wie auch die achtjährige Hadeel Ghazawi, haben alle "neue Freunde kennengelernt".