Beilngries
Kleines Paradies entlang des Sulzparks

Altmühltaler Gartentage sind trotz durchwachsenen Wetters drei Tage lang ein großer Anziehungspunkt

16.05.2016 | Stand 02.12.2020, 19:48 Uhr |

Regenschirm und warme Kleidung sind beim Bummel durch den Beilngrieser Sulzpark erforderlich. Allerdings schreckt das durchwachsene Wetter offensichtlich nur wenige Besucher ab. - Fotos: Nusko

Beilngries (DK) Mehr als 90 Aussteller und trotz des insgesamt wenig frühlingshaften Wetters ziemlich großer Andrang: Auch die diesjährigen Altmühltaler Gartentage in Beilngries haben ihre Anziehungskraft nicht verfehlt.

Dies galt zumindest für den Samstag und den Sonntag. Es gab zwar den einen oder anderen Regenschauer und auch immer wieder heftige Windböen, aber für echte Gartenfreunde war dies kein Problem. Dagegen fiel am gestrigen Montag mehr Regen, als selbst Zeitgenossen mit dem grünen Daumen lieb sein konnte.

Unabhängig vom Wetter gab es im Grüngürtel entlang der Sulz für Gartenfreunde aus nah und fern aber wieder jede Menge Anregungen für die Gestaltung und Ausstattung des heimischen Grundstücks. Zudem konnte nach Herzenslust eingekauft werden. Egal, ob Pflanzen, Gartenmöbel, Werkzeug oder Wintergarten - das umfassende Angebot ließ kaum Wünsche offen.

Insgesamt galt erneut, was der stellvertretende Beilngrieser Bürgermeister Anton Grad (CSU) am Samstagvormittag bei der Eröffnung der Veranstaltung sagte: "Die Gartentage sind in jedem Jahr eine großartige Bereicherung für den Veranstaltungskalender der Stadt". Dies gelte umso mehr, als der Sulzpark die ideale Umgebung für die "Verwandlung in ein Gartenparadies" sei.

Den hohen Stellenwert der Gartentage zeige nicht zuletzt die große Zahl der Aussteller. Deren Vielfalt mache die Veranstaltung für alle Besucher interessant, sei doch "alles da, was das Herz begehrt", meinte Grad. Er sagte außerdem, der Sulzpark werde für drei Tage wieder "zu einer Anlaufstelle für Blumen- und Gartenfreunde, aber auch für Familien".

Der Eichstätter Landrat Anton Knapp (CSU) hob hervor, Gärten seien Aushängeschilder in Städten und Gemeinden. Er sagte auch, die Gartentage seien ein "weiteres attraktives Angebot in der Touristenhochburg Beilngries". Dabei gebe es aber auch viele Inspirationen für die einheimische Bevölkerung. Dem Landrat zufolge seien die Gartentage keineswegs ein Selbstläufer. Vielmehr würden sie von sehr viel Vorarbeit und Durchführungsgeist zeugen. Organisator Michael Müller verwies darauf, dass man bei den Gartentagen zuletzt eine Zunahme von Besuchern aus der näheren Umgebung verzeichnet habe.

Das gesamte Einzugsgebiet erstrecke sich indes auf einen Umkreis von 150 Kilometern. Er sagte ferner, das Spektrum der Aussteller sei erneut sehr breit gefächert. So würden ein Rechen- und ein Bürstenmacher traditionelles Handwerk demonstrieren, Kunsthandwerker ihre Produkte zeigen und natürlich Pflanzen unterschiedlicher Art angeboten werden. Besonders hob Müller auch die erstmalige Teilnahme des Klosters Plankstetten an den Altmühltaler Gartentagen hervor.