Pfaffenhofen
Geprüfte Qualität

24.05.2010 | Stand 03.12.2020, 3:59 Uhr |

Pfaffenhofen (DK) Erneut wurde der Pfaffenhofener Ilmtalklinik von der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) ein offizielles Qualitätszertifikat verliehen. Der Chefarzt der Abteilung, Professor Dr. Christian Firschke, und der Leitende Oberarzt Dr. Martin Lampen verfügen jetzt gemeinsam über die Weiterbildungsberechtigung für das gesamte Fachgebiet der Inneren Medizin in der neuesten Fassung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer.

Dadurch können die jungen Nachwuchsärzte ihre komplette Weiterbildung zum Internisten an der Inneren Abteilung der Ilmtalklinik absolvieren. Zusätzlich besitzt Professor Firschke die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Kardiologie (Herzerkrankungen). "Dass die Kollegen auch Ihre Weiterbildung zum Facharzt für Kardiologie vom ersten bis zum letzten Tag an der Ilmtalklinik ableisten können, ist ebenfalls eine Besonderheit für ein Krankenhaus der Größe der Ilmtalklinik", so Firschke.

Lehrkrankenhaus

Die kontinuierlich zu beobachtende Zunahme von Initiativbewerbungen junger Ärzte aus dem Süddeutschen Raum an die Innere Abteilung sei, so Dr. Lampen, "ein untrüglicher Hinweis für die Attraktivität unserer Abteilung." Innerhalb der letzten zwöf Monate haben vier Assistenzärztinnen-/ärzte der Inneren Abteilung nach ihrer Ausbildung an der Ilmtalklinik mit Erfolg die Internisten-Prüfung vor der Bayerischen Landesärztekammer absolviert und dürfen die Facharztbezeichnung "Internistin/Internist" führen. Die ärztliche Ausbildung setzt in der Inneren Abteilung der Ilmtalklinik aber schon früher an. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München bildet die Innere Abteilung auch Studierende der Medizin im letzten Ausbildungsjahr, dem "Praktischen Jahr (PJ)" aus und kann so schon in einem frühen Stadium talentierte, zukünftige Jungärzte für die Abteilung gewinnen.

Kein Selbstläufer

"Auch dieser Bereich ist kein Selbstläufer, sondern erfordert von den Ärzten der Inneren Abteilung viel Engagement bei der Ausbildung der jungen Kollegen" erläutert Professor Firschke, der in diesen Tagen die zweijährige berufsbegleitende Zertifizierung "Hochschullehre" der TU München abgeschlossen hat. Auch unter den Studenten der TU München sei als erfreuliches Ergebnis dieser kontinuierlichen Arbeit ein steigendes Interesse an der Ausbildung an der Ilmtalklinik zu verzeichnen. Für die Bevölkerung des Landkreises bedeute dies ein qualitativ und quantitativ verbessertes Personalangebot und somit eine verbesserte internistische Patientenversorgung.