Pfaffenhofen
Bielmeier: Podium wäre klasse

24.11.2019 | Stand 02.12.2020, 12:32 Uhr |
  −Foto: Wallenäffer, Erhard, Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (DK) Vor zwei Wochen war der Pfaffenhofener Julian Bielmeier in Chemnitz, um dort seine ersten Runden auf dem Eis zu drehen.

Weitere Tests sollen folgen, ehe es am 4. Januar beim "Drift On Ice" ernst wird. Im Interview spricht der 17-Jährige über seine Erfahrungen.

Herr Bielmeier, Sie waren zum ersten Mal mit der Maschine auf dem Eis. Wie war es?
Julian Bielmeier: Vor Chemnitz war ich ziemlich aufgeregt. Ich bin zu Beginn auch relativ vorsichtig gefahren. Das Fahrverhalten ist ist schon anders, aber damit kann ich mich anfreunden, weil es doch recht ähnlich zur normalen Bahn ist.

Wie haben Sie den "Drift 2019 " erlebt?
Bielmeier: Als Zuschauer, außerdem habe ich bei den Aufbauarbeiten kräftig mitgeholfen. Es hat mir gestunken, dass ich nicht mitfahren konnte. Als Pfaffenhofener wollte ich dabei sein. Als sich herausgestellt hat, dass ich dieses mal mitfahren kann, war das natürlich eine Riesenfreude. Die Veranstaltung war super, ich war wirklich überrascht, dass es so gut angekommen ist.

Wie kam es, dass Sie nun dabei sind?
Bielmeier: Wir sind alle in Kontakt mit den Meißenern, das hat sich in den Gespräche so entwickelt.

Ist vor dem Start eine Portion Angst dabei?
Bielmeier: Nein, gar nicht. Ich bin das ja schon gewohnt von meinen Rennen im Sommer. Da ist die Anspannung mittlerweile nicht mehr so groß. Ein Heimrennen ist aber natürlich etwas Besonderes.

Was ist Ihr Ziel?
Bielmeier: In Chemnitz habe ich gesehen, dass ich gut unterwegs war. Es wäre klasse, wenn ich auf das Podium komme.

Dort war dann sogar Zeit für ein paar Wheelies.
Bielmeier: Natürlich, man muss das auch als Show sehen. Die Zuschauer sollen unterhalten werden.

Das Gespräch
führte Kevin Reichelt.