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Aufbruch zum Helfen im Flutkatastrophen-Gebiet

Helfer aus dem Landkreis Eichstätt machen sich auf den Weg nach Rheinland-Pfalz

27.07.2021 | Stand 31.07.2021, 3:33 Uhr
In einer großen Kolonne haben sich die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Eichstätt am Dienstagmorgen auf den Weg gemacht, um in Rheinland-Pfalz Hilfe zu leisten beim Kampf gegen die Folgen der Flutkatastrophe. −Foto: F. Rieger

Kratzmühle - Der Nebel hatte sich noch nicht gelichtet, als sich Einsatzkräfte aus allen Teilen des Landkreises Eichstätt am frühen Dienstagmorgen beim Kratzmühlsee versammelten. Von dort aus machten sie sich auf den Weg, um wichtige Hilfe zu leisten im Flutkatastrophen-Gebiet im Ahrtal.

Wie berichtet, war am vergangenen Wochenende die Order ergangen, dass sich auch ein Hilfskontingent aus dem Landkreis Eichstätt auf den Weg nach Rheinland-Pfalz machen soll. Sofort wurde alles Organisatorische in die Wege geleitet. Die Führungsgruppe der Kreisfeuerwehr und 30 Kameraden des Technischen Hilfswerks brachen bereits am Montag auf, ehe nun am Dienstag mehr als 100 Ehrenamtliche von Feuerwehren, Rotem Kreuz und THW vom Kratzmühl-Parkplatz aus die Fahrt in das Krisengebiet antraten. Die beteiligten Einheiten im Überblick: Feuerwehrführung und UG-ÖEL Landkreis Eichstätt, die Feuerwehren Eichstätt-Stadt, Kipfenberg, Wellheim, Beilngries, Altmannstein, Hofstetten, Kösching, Lenting, Gaimersheim, Kinding, Pförring, Großmehring-Demling und Hepberg, THW Eichstätt und BRK-Betreuungszug Beilngries. Mit einem Sanitätskontingent Oberbayern waren zudem schon am Wochenende BRK-Helfer aus dem Landkreis aufgebrochen.

Landrat Alexander Anetsberger (CSU) kam am Dienstag zum Abfahrtsort an der Kratzmühle, um das Engagement der Helfer zu würdigen. "Das Ganze hier macht mich stolz - und ich bin beeindruckt von der großen Zahl an Helfern", sagte er. Die Einsatzkräfte müssten sich auf "schockierende" Bilder einstellen, "die wir bislang nur aus dem Fernsehen kennen". Angesichts der schwierigen Umstände sei das Engagement umso größer einzuschätzen. Der Landrat wünschte den Helfern alles Gute für ihren Einsatz und eine wohlbehaltene Rückkehr am Freitag.

rgf