Dienstag, 17. Januar 2017 |

 

 

München: Die großen Fragen

Die großen Fragen

München (DK) Keiner will sterben. Und obwohl der Tod allen gewiss ist, ist das Sprechen über ihn ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. "Der Tod wird verdrängt. Nach wie vor wird eher im Stillen gestorben. Dort, wo man eigentlich nicht sein möchte", sagt die Regisseurin Karen Breece, die sich diesem Thema nun in einem Theaterprojekt widmet. "Don't fotget to die" wird am 26. Januar im Münchner Theater HochX uraufgeführt.
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München: Geld oder Liebe?

Geld oder Liebe?

München (DK) "Mistkerl", "Scheusal" und "Volltrottel" sind noch die harmlosesten Beleidigungen, die Séverine ihrem Ex Jean-Pierre entgegenschleudert. Vor 25 Jahren waren sie innigst liiert, genossen die Liebe in vollen Zügen und zeugten einen Sohn.
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Es werde Klang

Hamburg (DK) Der erste Ton ist der leiseste, der letzte der lauteste. Dazwischen liegt ein Kosmos, der alles umfassen soll, was mit Musik überhaupt darstellbar ist. Eine Arche Noah der Kultur sozusagen. Ein Manifest der gelebten Gigantomanie. Der Münchner Komponist Jörg Widmann (43) hat mit seinem neuen Oratorium "Arche", das am Wochenende beim zweiten großen Abend in der Elbphilharmonie uraufgeführt wurde, zum ganz großen Besteck gegriffen: Rund 300 Musiker stehen auf der Bühne, unter den drei Chören ist auch die Audi-Jugendchorakademie (einstudiert von Martin Steidler). Es treten Solisten, Kindersänger, eine Glasorgel, unglaubliche Schlagzeug-Batterien und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg auf. Eine solche Besetzung übertrifft die monumentalsten Werke der Musikgeschichte wie etwa die 8. Sinfonie von Gustav Mahler.
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München: Das große Morden

Das große Morden

München (DK) In ein beklemmend düsteres Licht sind all die Szenen getaucht, und ein Rundvorhang, passend zum Stück meist in Blutrot, schließt die leere Bühne nach hinten ab. Doch in der Mitte erhebt sich ein monumentaler quadratischer Kubus, der sich drehen, heben und senken lässt. Eine vom Bühnenbildner Harald B. Thor entworfene Spielfläche in Schwarz, wie alles in dieser Inszenierung, auf der, symbolisch eingerahmt von den in den Boden gerammten Schwertern, das real blutige und in schrecklichen Halluzinationen gipfelnde Geschehen von Shakespeares Theaterstück abrollt.
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Unbeschwerte Leichtigkeit

Ingolstadt (DK) Die Stühle wurden vorsorglich schon mal beiseite gestellt. Dort, wo im Altstadttheater sonst die Besucher in ordentlichen Reihen vor der Bühne sitzen, liegt nur das blanke Nichts eines dunkelroten Teppichbodens. Immerhin hat sich das Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra angesagt. Eine Band, die sich vor zwölf Jahren aus einer durchzechten Faschingsnacht heraus gebildet hat und die mit einem schwungvollen Crossover seit einiger Zeit aufhorchen lässt. Tanzen? Keine leichte Aufgabe auf dieser feuerresistenten Kunstfaser.
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Neuburg: Jazz auf Abwegen

Jazz auf Abwegen

Neuburg (DK) Man kann immer wieder die Beobachtung machen, dass Pop immer dann besonders interessant, spannend und anspruchsvoll wird, sobald ihn Musiker spielen, die im Grunde ihres Herzens Jazzer sind. Donald Fagen oder Jon Regen sind Paradebeispiele.
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Uraufführung von Jörg Widmann in der Elbphilharmonie

Arche des 21. Jahrhunderts

Hamburg (dk) Größer geht es kaum. 300 Mitwirkende hat der Münchner Komponist Jörg Widmann in seiner "Arche" mitgenommen, drei Chöre, darunter die Audi-Jugendchorakademie, ein riesenhaftes Orchester, Orgel, Solisten und Schlagwerk-Batterien. Das Oratorium ist jetzt in der gerade neueröffneten Hamburger Elbphilharmonie unter der Leitung von Kent Nagano uraufgeführt worden, ein Spektakel, das an Lautstärke und Effekten sogar noch den Eröffnungsabend zwei Tage zuvor toppt.
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Ingolstadt: Von Katerina Jacob bis Lola Montez

Von Katerina Jacob bis Lola Montez

Ingolstadt (DK) Es läuft gut im Altstadttheater. Die Zuschauerzahlen steigen stetig. Der "Boanlkramer" ist immer ausverkauft. Das "alte" Publikum ist geblieben. Und das "neue" neugierig. Wenn auch nicht so wie erhofft. Zwar werden die Eigenproduktionen nachgefragt - neben dem "Boanlkramer" auch der Valentin-Abend "Warten auf Karl", "Eine Sommernacht" und "Paradiso". Aber: "Unsere experimentellen Einzelabende werden nicht so angenommen, wie wir uns das gedacht haben", sagt Falco Blome (42). So mussten etwa der Tagebuch-Slam und der "Jahresvorblick" wegen des geringen Interesses abgesagt werden.
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Ein: Die Stunde der Bauernfänger

Die Stunde der Bauernfänger

Ein Mann steht am Eingang eines Fußgängertunnels und spielt Saxofon. Die Kommissare Ballauf und Schenk gehen an ihm vorbei, sind kurz irritiert: "War das nicht" und "Nein, das kann nicht sein!". Doch, er ist es: Klaus Doldinger. Der Mann, der 1970 die Titelmelodie zum "Tatort" geschrieben und eingespielt hat, ist nach mehr als 1000 Krimis der Reihe erstmals selbst in einer Episo-de zu sehen - als Straßenmusiker. Er spielt eine Jazzversion seines Ohrwurms. Ein netter Gag im sonst düster-harten "Tatort: Wacht am Rhein", der einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über Migration, Ängste, Vorurteile und Integration in unserem Land leisten will.
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GERMANY-MUSIC-ENTERTAINMENT-ELBPHILHARMONIE

Der Saal ist der Star

Geglückter Eröffnungsabend der Hamburger Elbphilharmonie: Thomas Hengelbrock und das Elbphilharmonie-Orchester ziehen alle Register des Klanges.
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Nürnberg: Furchtlose Forscherin

Furchtlose Forscherin

Nürnberg (DK) Sie hat es auf den 500-Mark-Schein und in die "Emma" geschafft, ihr wurde ein Garten auf der Nürnberger Kaiserburg gewidmet und zahlreiche Schulen tragen ihren Namen: Maria Sibylla Merian war Forscherin, Künstlerin und Abenteurerin, sie war Unternehmerin, Lehrerin und Mutter. Sie war wissbegierig, mutig und scherte sich zeitlebens nicht um Konventionen.
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