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Zu Gast bei Angstgegner

Ehekirchen
erstellt am 13.09.2018 um 21:37 Uhr
aktualisiert am 29.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Ehekirchen (SZ) Die Fußballfans im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen - und nicht nur sie - staunen derzeit über den FC Ehekirchen.
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Dass die Schwarzweißen in der neuen Saison eine gute Mannschaft besitzen würden - ja, das hatte sich bereits in der Vorbereitung abgezeichnet. Aber dass sie jetzt, nach acht Runden in der Bezirksliga Schwaben Nord, immer noch ungeschlagen dastehen - das hatte ihnen wohl kaum jemand zugetraut.

Bezirksliga Schw. NordNatürlich hätte im FCE-Lager niemand etwas dagegen, wenn diese Erfolgsserie auch an diesem Wochenende so weitergehen würde. Das Dumme ist nur, dass die Ehekirchener am Sonntag (15 Uhr) an einem Ort kicken müssen, wo es für sie zuletzt nie ohne Schmerzen abgegangen war. Gemeint ist das Georg-Weber-Stadion des TSV Rain II. Die FCE-Ausbeute dort seit dem Herbst 2013: vier Auftritte, vier Pleiten - das Ganze bei einem Torverhältnis von 3:14.

Andererseits: Bei all diesen Matches hatte Michael Panknin noch nicht als Spielertrainer der Schwarzweißen fungiert, waren die Brüder Christoph und Julian Holinger (zusammen schon 15 Saisontreffer) noch nicht im Ehekirchener Kader gestanden. Ein weiterer Grund, weshalb die schwarze Rain-Serie des FCE ausgerechnet jetzt reißen sollte, ist sein aktuell großes Selbstbewusstsein. Immerhin darf er als stolzer Spitzenreiter zum Tabellenfünften reisen, der noch dazu keine sattelfeste Defensivabteilung besitzt (bereits 17 Gegentore).

Und dass das Georg-Weber-Stadion in dieser Saison keine uneinnehmbare Festung ist, hat ja bereits der TSV Hollenbach bewiesen, indem er beim TSV Rain am Lech II mit 2:0 gewann. Wenn das der momentane Tabellenzehnte geschafft hat, weshalb sollte es dann dem Klassenprimus nicht gelingen?
Roland Kaufmann
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