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DJK Langenmosen am Samstagnachmittag zu Gast beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht in Lechhausen

Beide Seiten unter Erfolgsdruck

Langenmosen
erstellt am 08.11.2018 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 20:57 Uhr | x gelesen
Langenmosen (SZ) Schön langsam werden sie bei der DJK Langenmosen doch unruhig, nach zuletzt vier Niederlagen in Serie ist ihr Polster auf die Abstiegszone auf vier Zähler zusammengeschmolzen.
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Am morgigen Samstagnachmittag geht's nun zum abgeschlagenen Tabellenletzten der Kreisliga Ostschwaben, der DJK Lechhausen - und hier ist ein Auswärtssieg der Blauweißen fast schon Pflicht (Anstoß 14 Uhr).

Kreisliga Ostschwaben"Das ist nichts anderes als ein Sechs-Punkte-Spiel, das für beide Seiten enorm wichtig ist", sagt Florian Wenger. Natürlich, seine Mannschaft würde morgen extrem unter Erfolgsdruck stehen - "aber das tun die Lechhausener doch auch", so der Langenmosener Spielertrainer völlig richtig: "Für sie ist es ja quasi schon die allerletzte Chancen, nochmals den Kontakt nach vorne herzustellen. "

Die großen Frage werden seiner Ansicht nach sein: Wer kann mit der Situation besser umgehen? Wer geht weniger nervös zu Werke? Was Wenger Mut macht, war die Leistung seiner DJK bei der jüngsten 2:3-Heimniederlage gegen den TSV Pöttmes. "Nun gut, das Ergebnis hat nicht gepasst - aber wir spielten an diesem Tag wirklich gut und hätten uns zumindest ein Unentschieden verdient gehabt. "

Daher steht für den einstigen Landesliga-Akteur des FC Ehekirchen fest: In Lechhausen werde von ihm und seiner Mannschaft nicht viel anders gemacht als am vergangenen Wochenende. Wobei, zwei Dinge gebe es eben doch zu verbessern. Zunächst sei hiermit die Chancenverwertung gemeint: "Wir erarbeiten uns ja immer wieder gute Möglichkeiten - aber dann, wenn es gilt, fehlt uns die nötige Cleverness vor dem gegnerischen Tor. Wir agieren dort oftmals zu unruhig", analysiert Wenger. Und was ihm natürlich ebenso wenig gefällt, ist die hohe Anzahl an Gegentreffern, die die Langenmosener zuletzt kassierten: "Das ging oftmals viel zu einfach, da müssen wir den Hebel ansetzen. "

Von einer klaren Favoritenrolle der Seinen am Samstag möchte der 25-Jährige übrigens nichts hören - trotz des 3:1-Hinspielerfolgs der Blauweißen gegen die DJK Lechhausen im August und trotz der Tatsache, dass das aktuelle Tabellenschlusslicht in bislang acht Heimpartien keinen einzigen Punkt ergatterte. "In dieser Kreisliga Ostschwaben ist schlichtweg alles möglich, da ist definitiv nichts vorhersehbar", sagt Wenger dazu.

Wie es klappen könnte, alle drei Zähler aus Lechhausen zu entführen? "Es muss bei uns einfach jeder für jeden kämpfen", fordert der Spielertrainer. Schönheitspreise werden am Samstag wohl tatsächlich nicht vergeben - es zählt das nackte Resultat. Und personell tut sich bei den Langenmosenern nicht viel im Vergleich zur jüngsten Heimpartie gegen den TSV Pöttmes: Maxi Fleischmann kehrt in den Kader zurück, ansonsten bleibt alles beim Alten.

Grundsätzlich ist Wenger heilfroh, wenn endlich Winterpause ist. Jetzt die Partie in Lechhausen, dann noch der Auswärtsauftritt in Alsmoos/Petersdorf am 18. November - und die Blauweißen haben ihr Programm für 2018 geschafft. "Im Frühjahr haben wir dann hoffentlich wieder mehr Alternativen in personeller Hinsicht", so der Wunsch des 25-Jährigen. Wichtig wäre das aus seiner Sicht allemal - denn für seine Langenmosener sei in dieser Saison "nur noch Abstiegskampf angesagt": "An etwas anders brauchen wir nicht mehr zu denken. "
Roland Kaufmann
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