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Interview: Breitenbrunns Abteilungsleiter Peter Dechant hält sich in Sachen Aufstieg noch bedeckt

"Wir wollen mitnehmen, was kommt"

Breitenbrunn
erstellt am 13.10.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 30.10.2017 um 03:34 Uhr | x gelesen
Breitenbrunn (DK) Der SV Breitenbrunn spielt in der Kreisliga 2 Regensburg an diesem Sonntag (15.15 Uhr) beim ASV Undorf. Peter Dechant (Foto) ist Fußballabteilungsleiter und Vereinswirt zugleich. Bei einer in den Vereinsfarben belegten SVB-Pizza äußerte er sich zur aktuellen Situation.
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Breitenbrunn: "Wir wollen mitnehmen, was kommt"
Im ersten Saisondrittel hat sich der SV Breitenbrunn (in Weiß) zu einem Spitzenteam der Kreisliga 2 Regensburg entwickelt. Die Bezirksliga wäre sportlich eine große Herausforderung, sagt Abteilungsleiter Peter Dechant im Gespräch mit unserer Zeitung. - Foto: Sturm
Breitenbrunn

Herr Dechant, was sagen Sie zum bisherigen Saisonverlauf?

Peter Dechant: Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Spielweise unserer Mannschaft und mit Tabellenplatz drei. Eine Ausnahme gibt es und das war die verlorene Begegnung beim TV Velburg. Die Neuzugänge haben eingeschlagen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist groß, die Spieler und der Trainer arbeiten gut zusammen, es passt momentan.

 

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Mannschaft?

Dechant: Die Abwehr ist wesentlich stabiler als in der Vorsaison, was auch daran liegt, dass Trainer Uwe Amstein fast immer auf die gleichen Spieler zurückgreifen kann. Wir haben einen insgesamt breiteren Kader. Mit Quirin Meier, Michael Ferstl und Maximilian Staudigl haben wir an spielerischer Qualität dazugewonnen. Unsere Offensivabteilung ist eine der besten in der gesamten Liga. So gesehen bin ich mit der spielerischen Entwicklung zufrieden, aber aufgrund unserer Qualität gibt es durchaus noch Luft nach oben.

 

Kann man nach dem bisherigen Saisonverlauf immer noch einen gesicherten Mittelfeldplatz als Ziel ausgeben?

Dechant: Im Grundsatz ja. Sollten wir aber zu Beginn der Winterpause immer noch unter den ersten drei bis vier Mannschaften dabei sein, dann können wir unser Ziel durchaus überdenken. Dazu gehört aber nicht der Aufstieg in die Bezirksliga. Wir wollen so lange wie möglich oben dabei sein, mitnehmen, was kommt und schnellstmöglich 34 Punkte auf dem Konto haben.

 

Was wäre, wenn es trotzdem zum Aufstieg oder zumindest für den Relegationsplatz reichen sollte?

Dechant: Grundsätzlich ist die Kreisliga mit ihren vielen Derbys sehr interessant. Sollten wir in die Relegation kommen, würden wir die selbstverständlich auch annehmen. Im Falle eines Aufstiegs, egal ob direkt oder über die Relegation, wäre die Bezirksliga sicher eine große sportliche Herausforderung.

 

Was sagen Sie zum anstehenden Spiel beim ASV Undorf?

Dechant: Wir fahren sicherlich mit dem Ziel dorthin, zu gewinnen. Aber es wird nicht leicht, denn Undorf liegt hinter den eigenen Erwartungen zurück und wird uns alles abverlangen. Außerdem sind Michael Dirigl und Quirin Meier erkrankt. Ihr Mitwirken entscheidet sich erst kurzfristig.

 

Das Gespräch führte Werner Sturm.

Donaukurier
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