Dienstag, 18. September 2018
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Der VfB Eichstätt gewinnt in Buchbach knapp, aber nicht unverdient mit 3:2 - Steinhöfer feiert gelungenes Debüt

Trainer Mattes ist mächtig stolz

Eichstätt
erstellt am 09.09.2018 um 21:12 Uhr
aktualisiert am 10.09.2018 um 22:56 Uhr | x gelesen
Eichstätt/Buchbach (DK) Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den FC Augsburg II hat der VfB Eichstätt am zweiten Volksfestwochenende das nächste Ausrufezeichen gesetzt und beim TSV Buchbach auch mit 3:2 (1:0) gewonnen.
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Eine starke Leistung hat Michael Zant bei seinem zweiten Einsatz für Eichsttätt gezeigt. Mit seinen Kollegen durfte er erneut einen Sieg bejubeln.
Eine starke Leistung hat Michael Zant bei seinem zweiten Einsatz für Eichsttätt gezeigt. Mit seinen Kollegen durfte er erneut einen Sieg bejubeln.
Traub (Archiv)
Eichstätt
Mit einem Treffer und einer Torvorlage feierte Neuzugang Markus Steinhöfer einen äußerst gelungen Einstand in der Regionalliga Bayern.

Dabei standen die Vorzeichen für die Elf von Trainer Markus Mattes alles andere als günstig und Mattes war nach dem Spiel richtig stolz auf seine Mannschaft: "Wir mussten nicht weniger als acht wichtige Akteure ersetzen und um so mehr freuen wir uns über diese drei Punkte. Die Mannschaft hat sich als Einheit präsentiert und vorbildlich gekämpft. In Buchbach gewinnt man nicht so leicht. " Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter konnte seine Enttäuschung nicht verbergen: "Wir hatten deutlich mehr Spielanteile und hätten nach dem Ausgleich nicht sofort den Rückstand kassieren dürfen. Der Spielverlauf war für meine Mannschaft richtig bitter. "

Beim VfB rückte für den verletzten Sebastian Graßl diesmal Fabian Schäll auf die linke Seite der Viererkette und Neuzugang Steinhöfer kam im zentralen Mittelfeld für Philipp Federl zum Einsatz, der wie Lucas Schraufstetter, Dominik Wolfsteiner, Athedon Lushi, Fabian Eberle, Maxi Eberwein und Markus Waffler nicht spielen konnte. Das Spiel wurde von Erstliga-Schiedsrichter Christian Dietz geleitet und dieser musste bereits in der zweiten Minute die Gelbe Karte für Buchbachs Markus Grübl zücken. Aber auch Yomi Scintu übertrieb den körperlichen Einsatz und wurde nur wenig später ebenfalls verwarnt. Die Gemüter hatten sich schnell wieder beruhigt und die Partie nahm Fahrt auf. Der VfB war zunächst auf Sicherheit bedacht. Dann die 26. Spielminute: Auf Höhe der Mittellinie gab es Freistoß für den VfB. Diesen führte Fabian Schäll schnell aus, Marcel Schelle nutzte die Lücke in der Buchbacher Defensive mit einem schnellen Antritt und mit einem herrlichen Schlenzer ins untere rechte Toreck brachte er den VfB mit 1:0 in Führung.

Die zweite Halbzeit begann nicht nach dem Geschmack von Mattes, sein Team musste den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Thomas Leberfinger köpfte nach einem Freistoß am zweiten Pfosten stehend quer zur Mitte, der Schuss von Petrovic konnte noch auf der Torlinie gerettet werden, aber Sammy Ammari staubte ab (47.). Jetzt waren die Buchbacher Fans wieder optimistisch - aber nicht lange. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung setzte sich Scintu durch und seine Hereingabe schoss Steinhöfer zur 2:1-Führung ein (53.). Fast wäre Schäll gleich der nächste Treffer gelungen, doch sein Seitfallzieher traf nur einen eigenen Mitspieler (64.). Julian Kügel kam für Scintu zum Einsatz und Kügel war es auch, der in der 71. Minute das 3:1 einleitete. Steinhöfer erreichte das Zuspiel von Kügel und die maßgerechte Flanke köpfte der aufgerückte Schäll aus acht Metern ein. Mit einem offensiven Doppelwechsel drängten die Gastgeber noch einmal auf den Anschluss, aber der VfB ließ zunächst nichts zu. Es lag sogar der vierte Treffer in der Luft, als Steinhöfer nach Fehler von Leberfinger nur knapp das Tor verfehlte. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang Buchbach dann doch noch der 2:3-Anschlusstreffer. Nach einem weiten Pass kam Patrick Walleth an den Ball und sein noch abgefälschter Schuss landete im Tor. Kurz danach war aber auch Schluss in Buchbach und der VfB konnte mit drei weiteren Punkten, die man nicht unverdient eingefahren hatte, die Heimreise antreten.
Sepp Schiebel
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