Freitag, 18. Januar 2019
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Zwischenrunde beim Herren-Wettbewerb des Kelheimer Hallenturniers geht an diesem Sonntag über die Bühne

Geht das Favoritensterben weiter?

Kelheim
erstellt am 11.01.2019 um 18:39 Uhr
aktualisiert am 15.01.2019 um 10:47 Uhr | x gelesen
Kelheim (en) Der erste Großkampftag beim 43. Kelheimer Hallenturnier hat ganz im Zeichen der Überraschungen gestanden.
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Hand aufs Herz: Wer hätte schon mit dem vorzeitigen Ausscheiden des TV Riedenburg gerechnet? Auch das Aus des Vorjahresvize SV Lengfeld, der lediglich zu einem Punkt kam, fällt in diese Kategorie. Aber auch Mindelstettens missglückter Einstand war so nicht erwartet worden.

Andererseits setzte es aber auch mehrere positive Überraschungen. Da wäre das Weiterkommen der drei A-Klassisten FC Kelheim, SpVgg Weltenburg und Sporfreunde Essing. Das 16 Mannschaften große Teilnehmerfeld halbierte sich nach den ersten beiden Durchgängen. Die letzten acht Clubs sind zwar nicht ganz auf Augenhöhe zu sehen - das eine oder andere Team kann aber an einem guten Tag durchaus den drei, vier Favoriten einen Strich durch die Rechnung machen.

Gruppe A (Sonntag): Mit Titelverteidiger ATSV Kelheim muss auch heuer gerechnet werden. Die junge Truppe, die Coach Richard Ott am vergangenen Wochenende aufbot, bestand ihre Feuertaufe. Können Dominik Berkmüller, Bastian Butscher, Alexander Rott und Co. noch eine Schippe drauflegen, führt der Weg zum Titel wohl über die Grün-Roten. Ob der 16-malige Turniersieger Ihrlerstein, der am Wochenende zweigleisig fährt, diesen Kraftakt unbeschadet übersteht, steht in den Sternen. Die Brandler unterziehen sich bereits am Samstag in Dingolfing im Kreisfinale Niederbayern West der ersten Herausforderung (siehe eigenen Bericht) - ob es kräftemäßig nur 24 Stunden später noch reicht, wird sich zeigen.

Setzt es keinen konditionellen Einbruch, sollte das erfahrene Team um die Hallenspezialisten Stephan Ipfelkofer, Alexander Bauer, Andreas Meier und Markus Chrubasik zumindest die Chancen für den zweiten Endrundentag wahren. Offen bleibt, wie sich sowohl die Sportfreunde Essing, die am ersten Tag vor allem durch den knappen 2:1-Erfolg über Riedenburg gewaltig überraschten, als auch das abwehrstarke Saal mit dem starken Torwart Matthias Barbknecht aus der Affäre ziehen werden.

Der Fahrplan (die Spielzeit der Begegnungen beträgt ab der Endrunde zweimal zwölf Minuten): 14 Uhr ATSV Kelheim - Saal, 15 Uhr Ihrlerstein - Essing, 16.15 Uhr ATSV Kelheim - Ihrlerstein, 17.15 Uhr Essing - Saal.

Gruppe 2: Nimmt Bezirksligist TSV Abensberg die ersten beiden Endrunden-Spiele nicht auf die leichte Schulter, sollten die Weiß-Schwarzen bereits nach diesen Partien im Halbfinale stehen - zumal die Ott-Truppe in der Vorrunde einen richtig guten Eindruck hinterließ. Auf die Abwehr um Keeper Marius Sturm sowie die Offensivkräfte Michael Keil, Daniel Nutz und Wolfgang Wutzer ist Verlass. Am ehesten könnte Kelheimwinzer, das mit zwei starken Blöcken aufwarten kann, dem Bezirksligisten die Stirn bieten.

An einem guten Tag sollte aber auch der FC Kelheim, dessen Stärke im Angriff mit den Brüdern Corakcioglu und Dennis Cakmak liegt, sowie die SpVgg Weltenburg, die zuletzt wieder mit einer starken läuferischen Leistung aufwartete, zumindest Nadelstiche setzen können. Der Spielplan: 14.30 Uhr Kelheimwinzer - Weltenburg, 15.30 Uhr Abensberg - FC Kelheim, 16.45 Uhr Kelheimwinzer - Abensberg, 17.45 Uhr FC Kelheim - Weltenburg.

Bereits an diesem Samstag steht die Entscheidung bei der U15 an. Gruppe 1 (ab 14 Uhr): JFG Befreiungshalle Kelheim I, JFG Donautal Bad Abbach, JFG Donau Kickers Saal, SG Riedenburg/Painten; Gruppe 2 (ab 14.14 Uhr): JFG Befreiungshalle Kelheim II, TSV Abensberg, SV Ihrlerstein, JFG Kickers Labertal. Die Halbfinalspiele beginnen gegen 17.15 Uhr, gegen 18.10 Uhr kommt es laut Zeitplan zum Anpfiff des Endspiels 2019.
 
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