Freitag, 19. Oktober 2018
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Nach zwei Siegen zum Start peilen die Wolnzacher Regionalliga-Basketballer den dritten Erfolg an

In Angriffslaune

Wolnzach
erstellt am 11.10.2018 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 13:44 Uhr | x gelesen
Wolnzach (mlu) Morgen Abend (19 Uhr) empfangen die Wolnzacher Basketballer (2:0 Siege) die Dachau Spurs (1:1). Die Wolnzacher werden versuchen, ihren Heimvorteil zu einem 3:0-Saisonstart in der 2. Regionalliga zu nutzen.
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Starker Start: Lukas Kappelmeier (am Ball) und die Wolnzacher Basketballer haben nach zwei Spielen zwei Siege auf dem Konto. Gegen Dachau soll morgen der dritte folgen.
Starker Start: Lukas Kappelmeier (am Ball) und die Wolnzacher Basketballer haben nach zwei Spielen zwei Siege auf dem Konto. Gegen Dachau soll morgen der dritte folgen.
Urban
Wolnzach
Die Süddivision der 2. Regionalliga Südost zeigt sich nach den ersten beiden Spieltagen ausgeglichen. Zehn der zwölf Teams haben schon mindestens eine Niederlage auf dem Konto. Dachau, das mit Igor Jurakic einen ihrer Spieler aus letzter Saison als neuen Trainer verpflichtet hat, musste am letzten Spieltag gegen München Basket eine bittere Heimniederlage nach Verlängerung hinnehmen. Beim Stand von 73:73 ging es in die Verlängerung, in der die Spurs mit 79:83 unterlagen.

Die Wolnzacher haben noch eine weiße Weste, was nach dem Neuanfang in der Sommerpause nicht unbedingt so zu erwarten war. Ein Grund für den guten Start ist die gelungene Integration der Neuzugänge. Von diesen machte Leo Hurzlmeier im letzten Spiel mit 14 Punkten, zwei Rebounds und einem Steal einen sehr guten Eindruck. "Die Vorbereitung war top, hat richtig Laune auf die Saison gemacht", fand Hurzlmeier. Der Wettbewerb in der Regionalliga sei zwar im Vergleich zur Bezirksklasse (vier Ligen niedriger) schon eine Umstellung, aber durch seine Rolle in den Testspielen und Trainings habe sich Hurzlmeier leicht anpassen können. Die Entscheidung, aus der Zweiten in die Erste Mannschaft zu wechseln, empfindet er als "gut", weil es ihm Spaß mache und die perfekte Situation für Spielzeit auf seiner Position bestehe. Dachau - einen aus der Vorbereitung bekannten Kontrahenten - sieht er als "aggressiven Gegner mit gutem Off-Ball-Movement und Stärken auf der Forward-Position".

Vor allem der athletische und vielseitige Small Forward Cornelius Glück (22,0 Punkte pro Spiel) sticht trotz aktueller Freiwurfschwäche (57 Prozent Trefferquote) bis jetzt für die Spurs hervor. Ihm folgen die Forwards Steffen Haberland (13,5) und Johannes Schwarz (9,5) als die besten Korbjäger. Nachwuchsspieler und Power Forward Sebastian Wolf (8,0) hat bis jetzt nur ein Spiel gemacht, verstärkt aber mit dem bulligen Forward Sebastian Hufgard (7,5) die Riege der großen Spieler. Erst danach folgen mit Point Guard Samuel Scheurich (6,0) und Shooting Guard Tilman Bondzio (5,5) zwei Aufbauspieler in der Scorerliste.

Wolnzachs Trainer Mike Urban hätte sich auf ein Wiedersehen mit einigen seiner ehemaligen Dachauer Teamkollegen besonders gefreut, kann aber am Wochenende aufgrund eines privaten Anlasses nicht an der Seitenlinie stehen. Mit Aufbauspieler und C-Trainer Stefan Fuchs (Knie-Reha) sowie Co- und Basistrainer Dominic Terlutter springen aber zwei zuverlässige und kompetente Kräfte ein. "Wir haben am Montag ein sehr gutes Training absolviert und schon ein paar Sachen vorbereitet", so Urban. "Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs auch ohne ihren Head-Coach am Samstag eine gute Figur machen werden."

Der Kader sieht zumindest gut aus. Center Torben Degner ist aus seinem Urlaub zurück und wird die Wolnzacher am Brett verstärken. Valerian Zenk, Peter Maschak, Florian Beerlage und Alexander Hoffmeister komplettieren den Frontcourt. Leonhard Biersack, David Eichmüller, Leo Hurzlmeier, Tobias Fuchs, Iman Etedali und Lukas Kappelmeier stellen den Backcourt dar. Coach Urban "gefällt das Match-up", nur in der Defense auf der Small Forward Position will er seine Spieler nochmals einschwören. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch unter den Verletzten. Außenspieler und Neuzugang Guillaume Lemon konnte nach einer Zerrung schon phasenweise wieder Kontaktübungen und Spielformen mitmachen. "Das Montagstraining war das beste, das ich bisher von ihm gesehen habe. Wenn er noch ein paar solche Einheiten drauflegt und seine Form stabilisiert, wird er sich bald seine ersten Minuten verdient haben", freut sich der Wolnzacher Trainer.
 
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