Dienstag, 20. November 2018
Lade Login-Box.

Kreisklasse: FCG nach zwei Niederlagen in Serie gegen Karlskron in der Pflicht - Geroldshausen nach dem Trainerwechsel in Vohburg zu Gast

Geisenfeld empfängt Spitzenreiter

Pfaffenhofen
erstellt am 14.09.2018 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 01.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (flk) Nach dem Trainerwechsel will der SV Geroldshausen am sechsten Spieltag der Fußball-Kreisklasse 2 in Vohburg endlich die ersten Punkte einfahren.
Textgröße
Drucken
Auswärts: Gottfried Knaus (links) und der TSV Wolnzach treten in Hundszell an.
Auswärts: Gottfried Knaus (links) und der TSV Wolnzach treten in Hundszell an.
Schneider
Pfaffenhofen
Der FC Geisenfeld empfängt derweil den Tabellenführer zum Spitzenspiel.

FC Rockolding (11.) - FC Fatih Ingolstadt (10.), Sonntag, 15 Uhr: Fatih Ingolstadt zeigt sich derzeit in keiner guten Verfassung, zu oft bringt sich das Team von Spielertrainer Denis Dinulovic selbst um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Die Offensive brilliert aber nach wie vor, dies flößt auch dem Gegner aus Rockolding Respekt ein. "Unser Ziel ist es, so lange wie möglich die Null zu halten. In dieser Hinsicht hoffen wir auch auf das Comeback unseres Abwehrchefs Itua Saddadi", sagt Rockoldings Abteilungsleiter Tino Weinzierl. Sollte Saddadi im Kader stehen, hat Spielertrainer Andrej Kubicek das komplette Personal zur Verfügung. Rockolding ist für Dinulovic ein spezieller Gegner, es war vor Jahren seine erste Station als Spielertrainer. "Das ist schon etwas Besonderes für mich. Aber unser Team ist jetzt gefragt, wir müssen weniger Gegentore bekommen. Positiv stimmt mich, dass wir eigentlich in allen Spielen die bessere Mannschaft waren", so Dinulovic. Der Kader füllt sich langsam, Urlauber kehren zurück.
SV Hundszell (3.) - TSV Wolnzach (8.), Sonntag, 15 Uhr: Für SVH-Spielertrainer Martin Groh beginnen mit dem Spiel gegen Wolnzach richtungsweisende Wochen. "Die nächste Zeit wird zeigen, ob wir schon soweit sind, oben dranzubleiben. " Wolnzach schätzt er als kampfstark ein, unter der Woche ließ er daher viele Zweikämpfe trainieren. Frederik Bezdeka, Tom Libeg, Tim Liesegang, Dominik Berchermeier, Johannes Marz und Groh selbst können wohl nicht mitspielen. Wolnzach befindet sich im Aufwind, aus den vergangenen drei Partien holte die Elf von Trainer Andreas Wörl sieben Punkte. "Wenn wir an diese Leistungen anknüpfen können, wird es nicht leicht uns zu schlagen. Generell gehört Hundszell aber zu den besten vier Mannschaften in der Liga. Gerade in der Vorwärtsbewegung sind sie sehr stark", erklärt Wörl. Manuel Güntner wird definitiv fehlen.

FC Geisenfeld (6.) - SV Karlskron (1.), Sonntag, 15 Uhr: Geisenfeld ist nach der unnötigen Niederlage gegen Zuchering (1:3) wieder zurück auf dem harten Boden der Tatsachen. Im Gegensatz zu Karlskron, die 13 Punkte aus fünf Spielen geholt haben. "Unsere Niederlage gegen Zuchering hat Spuren hinterlassen. Wir spielen gut, aber zu naiv. 90 Minuten konzentriert zu spielen muss unsere Grundlage sein", sagt der Vorsitzende Matthias Gabler. Sich mit dem Schiedsrichter oder Kommentaren von außen zu befassen, sei nicht förderlich. Simon Kirmaier ist wieder zurück. Bei Karlskron ist die Stimmung hervorragend, mit Philip Leyh und Michael Kuxhausen fehlen auch nur zwei Spieler. "Geisenfeld hat zwar die letzten beiden Spiele verloren, ist für mich aber trotzdem ein Titelfavorit. Das macht die Sache für uns nicht leichter. Wir können allerdings mit breiter Brust dorthin fahren", merkt Karlskrons Spielertrainer Sebastian Böhm an.

SV Karlshuld (2.) - TSV Reichertshofen (4.), Sonntag, 15 Uhr: Karlshuld trennte sich im Spitzenspiel mit 1:1 von Karlskron, peilt jetzt aber wieder einen Sieg an. Gerade in der Offensive hat der SVK enormes Potenzial, viele Chancen werden aber fahrlässig vergeben. "Das ist schon auffällig. Dadurch machen wir den Gegner natürlich auch immer stark", sagt der Sportliche Leiter Christian Knöferl. Den Gegner aus Reichertshofen kann er schwer einschätzen, erwartet den TSV nach der 0:2-Niederlage gegen Vohburg aber extra motiviert. "Die Niederlage wollen sie sicher korrigieren. " Abwehrchef Manuel Mayer fehlt verletzt. Reichertshofens Spielertrainer Thomas Stadel nimmt auch direkt Bezug zum vergangenen Spiel: "Das müssen wir ganz schnell vergessen und nach vorne schauen. Karlshuld ist wahrscheinlich das beste Team der Liga, sie sind der haushohe Favorit. " Ziel seiner Elf sei es, in den Zweikämpfen präsent zu sein und den SVK so zu ärgern. Kevin Hoffmann kehrt nach Rotsperre zurück.

TV Vohburg (12.) - SV Geroldshausen (14.), Sonntag, 15 Uhr: Die Glücksgefühle beim Heimteam sind zurück, am vergangenen Wochenende feierte der TV Vohburg seinen ersten Saisonsieg. Spielertrainer Bernd Geiß bemängelt dennoch den Torabschluss seiner Elf: "Der Sieg war gut, aber wir lassen trotzdem zu viele Möglichkeiten aus. Der Gegner hat den Trainer kurzfristig gewechselt, das wird eine spannende Aufgabe. Sie haben sicher einen neuen Impuls bekommen. " Dieser neue Impuls beim SV Geroldshausen soll von Alois Federl ausgehen, der 33-jährige Verteidiger übernimmt die Rolle als Spielertrainer. "Alois ist im Verein bestens vernetzt und sehr hoch angesehen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder Spieler seinen Vorgaben bedingungslos folgen und sie bestmöglich umsetzen wird", erklärt Abteilungsleiter Florian Drexler. Wichtig für den SVG seien Mut und Leidenschaft. "Angst hat auf dem Fußballplatz nichts verloren. " Alexander Schreistetter, Maximilian Demmel und Christian Koberowsky können nicht mitwirken.

SpVgg Langenbruck (9.) - FC Tegernbach (13.), Sonntag, 15 Uhr: Nachdem Tegernbach in der vergangenen Saison sogar als ein Geheimfavorit auf den Aufstieg galt, ist die Mannschaft von Trainer Hans Burghard noch gar nicht angekommen. Zwei Punkte aus fünf Spielen sind bislang die Bilanz des FCT. Die SpVgg schätzt er als starken Gegner ein: "Langenbruck wird ein heißes Pflaster. Die Mannschaft wird sicher wieder alles geben und versuchen, das Beste heraus zu holen. Wir wollen da auf alle Fälle einen Punkt mitnehmen. " Sebatian Helm wird fehlen, Alexander Jokisch (Grippe) ist fraglich. Langenbrucks Spielertrainer Patrick Spieler kann die Situation aber einordnen: "Laut den Berichten und Zuschauern hatte Tegernbach bislang sehr viel Pech. Sie haben aber eine junge Mannschaft mit viel Potenzial. Sie wollen gegen uns sicher wie gewohnt mit viel Tempo spielen. " Derzeit sieht er beide Teams aber auf Augenhöhe. Personell ist noch vieles unklar, Spieler selbst fällt mit einer Knieprellung aus, vier weitere Akteure kehren aus dem Urlaub zurück.

TSV Rohrbach II (5.) - SV Zuchering (7.), Sonntag, 17.15 Uhr: "Ich denke, Zuchering ist mit uns auf Augenhöhe, aber vielleicht einen Tick erfahrener", sagt Rohrbachs Trainer Michael Schrätzenstaller. Dass fehlende Erfahrung aber schmerzhaft werden kann, musste seine Elf schon am ersten Spieltag gegen Reichertshofen (0:4) merken. Spielerisch geht es beim TSV aufwärts, nachdem in den ersten Partien der Einsatz und Leidenschaft im Mittelpunkt standen. Beim SV Zuchering kehrt mit Spielertrainer Patrick Mack ein ehemaliger Rohrbacher zurück, beim TSV spielte Mack in der Bezirksligamannschaft. "Patrick hat sicher die eine oder andere gute Information in der Hinterhand", sagt Co-Trainer Matthias Zimmermann, der nach einem Virus selbst wieder im Kader steht. Auch Christopher Schmidt meldet sich nach dem Urlaub zurück. Vitus Witty und Leo Baal hingegen werden fehlen.
 
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!