Montag, 19. November 2018
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Josef Ritz vom RSC Wolnzach fährt von Unterpindhart nach Nizza und absolviert dabei über 21000 Hohenmeter

1337 Kilometer auf dem Rad

Wolnzach
erstellt am 11.09.2018 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 26.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Wolnzach (kvr) Die Zahlen sind beeindruckend: Ende Juni fuhr Josef Ritz vom RSC Wolnzach 1337 Kilometer, dabei absolvierte er 21450 Höhenmeter - und alles auf dem Fahrrad.
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Die Aussicht entschädigt: Josef Ritz ist mit dem Rad von Unterpindhart bis nach Nizza gefahren. Hier macht er Pause mit Aussicht auf den Col de la Bonette in Frankreich.
Die Aussicht entschädigt: Josef Ritz ist mit dem Rad von Unterpindhart bis nach Nizza gefahren. Hier macht er Pause mit Aussicht auf den Col de la Bonette in Frankreich.
Ritz
Wolnzach
Ritz radelte von Unterpindhart bis nach Nizza, fuhr auf seiner Strecke von Deutschland aus nach Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Italien, Frankreich und Monaco.

Ende Juni startete Ritz morgens von Unterpindhart aus mit dem Rad und einem vollgepackten Rucksack. Die körperlichen Strapazen lohnen sich, wie Ritz erklärt. Nach den Allgäuer Almen wartete einen besonderen Ausblick für den Radfahrer: "In der Abfahrt gab es einen schönen Blick auf das Drei-Länder-Eck mit dem Bodensee im Hintergrund", so Ritz. Schon am Ende der zweiten Etappe war Ritz in der Schweiz. Am dritten Tag gibt es einen kuriosen Zwischenfall: "In Realp ist die Einstiegsstelle zum Furkapass, der auch bei der Tour de Suisse gefahren wird. Dort komme ich in eine Radveranstaltung bei der viele Rennradfahrer teilnehmen", berichtet Ritz. Bei der langen, schwierigen Auffahrt zum Großen Sankt Bernard kommt Ritz ein Rennradfahrer mit Skiern auf dem Rücken entgegen. Angekommen in Italien kann der RSC-Athlet am Abend den Ausblick auf schneebedeckte Gipfel genießen.

Nach weiteren anstrengenden Tagen mit wundervollen Landschaften schafft es Ritz am siebten Tag ans Ziel: die Côte d'Azur. Doch damit hat Ritz nicht genug, von Nizza aus geht es über Monaco nach Italien. Besonders freute Ritz, dass das Wetter mitspielte. Außerdem blieb er auf der kompletten Strecke unfall- und pannenfrei. Köprerlich sei es ihm gut ergangen, einen Durchhänger hatte er nie. Mit dem Zug nach Verona und dem Bus nach München ging es zurück nach Hause: "Das war für mich der stressigste Teil meiner Reise. "
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