Montag, 22. Oktober 2018
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Landesliga: VfR Neuburg kehrt mit 6:2-Sieg vom Auswärtsspiel in Mering zurück

Zum Schluss scheppert's im Minutentakt

Mering
erstellt am 23.09.2018 um 22:12 Uhr
aktualisiert am 08.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Mering/Neuburg (DK) Die kurze Reise nach Schwaben war es mal wieder wert: Der VfR Neuburg hat am Sonntagnachmittag einen guten Auftritt beim SV Mering hingelegt und mit 6:2 drei Punkte aus dem Kreis Aichach-Friedberg entführt. Für die Neuburger war es der elfte Sieg im 13. Spiel. Sie führen die Tabelle weiter mit drei Punkten Vorsprung vor Landsberg an.
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Wenn sich Rainer Meisinger (links) den Ball zum Freistoß zurechtlegt, dann wird es für den Gegner gefährlich. Das bekam auch der SV Mering zu spüren, der gegen den VfR Neuburg mit 2:6 verloren hat.
Wenn sich Rainer Meisinger (links) den Ball zum Freistoß zurechtlegt, dann wird es für den Gegner gefährlich. Das bekam auch der SV Mering zu spüren, der gegen den VfR Neuburg mit 2:6 verloren hat.
S. Hofmann (Archiv)
Mering
Landesliga Südwest
SV Mering - VfR Neuburg 2:6: Einen aufgrund der zweiten Hälfte verdienten Sieg feierte der VfR Neuburg in Mering. Es begann recht verheißungsvoll für die Gäste aus Neuburg. Bereis in der zweiten Minute gingen die Lila-Weißen mit 1:0 in Führung: Rainer Meisinger war es, der mit einem Freistoß aus rund 30 Metern Entfernung zum Meringer Tor mit einem Schuss ins lange Eck Keeper Nicolas Köpper keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Doch bereits in der 15. Minute fiel der 1:1 Ausgleich für die Hausherren: Als die Abwehr der Neuburger nicht im Bilde war, war es Harald Kerber, der aus spitzem Winkel ausglich. Die Meringer hatten dadurch etwas Aufwand. Rund zehn Minuten nach dem Ausgleich hatten sie dann beinahe den Führungstreffer in der Tasche: Die Gäste bauten eine Angriff auf, verloren den Ball aber dabei und Andreas Rucht setzte das Spielgerät an den Pfosten - Glück für den Tabellenführer der Landesliga Südwest. Bis zur Pause tat sich am Ergbnis nichts mehr, mit einem 1:1-Unentschieden ging es also in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste aus Neuburg allerdings, warum sie in der Spitze stehen: Bereits in der 52. Minute musste die Anzeigetafel auf 1:2 gestellt werden: Nach einem Pass von Dominik Schröder, der sich durch die Abwehr gespielt hatte, bekam Rainer Meisinger den Ball und schob ihn zum Führungstreffer für den VfR Neuburg ein. Er sollte nicht der einzige Neuburger mit einem Doppelpack an diesem Nachmittag sein. In der 70. Minute wurde Marco Friedl mustergültig von Matthias Riedelsheimer angespielt, umkurvte Torwart Nicolas Köpper und schob den Ball zum 1:3 ein. Exakt acht Minuten danach fiel dann sogar noch das 4:1 für die Gäste: Nach einem langen Pass aus der Neuburger Abwehr bekam der wiedergenesene Sebastian Habermeyer den Ball im gegnerischen Sechnzehenr und überlupfte den Meringer Schlussmann (78.) - eine gelungene Rückker nach drei Spielen Pause. In der Folge gingen es die Gäste aus Neuburg etwas lockerer an - und wurden mit einem weiteren Gegentreffer bestraft. Prompt fiel in der 90. Minute der 2:4-Anschlusstreffer: Die Neuburger Abwehr sah dabei nicht gut aus, als Alexander Reich aus kurzer Distanz einschob. Doch die Gäste ließen das nicht auf sich sitzen und es sollte sich eine torreiche Nachspielzeit entwickeln. Erst erhöhte Marco Friedl mit seinem zweiten Treffer auf 2:5 - er hatte eine Freistoßflanke Rainer Meisinger eingeköpft. Und dann traf auch noch "Aushilfe" Alexander Müller nach Pass von Niklas Golling zum 2:6-Endstand.

Am kommenden Samstag steht dann das Spitzenspiel in der Landesliga Südwest an, der VfR Neuburg wird seinen Verfolger, den TSV Landsberg (Tabellenplatz zwei) im heimischen Brandlstadion zu Gast haben. VfR-Mannschaftsbetrauer Jonas Heiß hatte dazu gestern Abend - nach dem torreichen Sieg in Mering - einen trockenen Kommentar parat: "Landsberg kann kommen."

VfR Neuburg: Dominik Jozinovic, Lucas Labus, Pascal Schittler (46. Niklas Golling), Fabian Heckel (72. Sebastian Stegmeir), Kadir Aktas, Matthias Riedelsheimer, Stefan Klink (64. Alexander Müller), Rainer Meisinger, Marco Friedl, Sebastian Habermeyer, Dominik Schröder. - Tore: 0:1 Rainer Meisinger (2.), 1:1 Harald Kerber (14.), 1:2 Rainer Meisinger (58.), 1:3 Marco Friedl (70.), 1:4 Sebastian Habermeyer (78.), 2:4 Alexander Reich (90.+1), 2:5 Marco Friedl (90.+2), 2:6 Alexander Müller (90.+3). - Schiedsrichter: Felix Herrmann (Schiedsrichtergruppe München). - Zuschauer: 200.
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