Montag, 24. September 2018
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Nach dem Unentschieden am zurückliegenden Spieltag will Ehekirchen gegen Nördlingen II wieder einen Sieg holen

Nimbus der Unbesiegbarkeit

Ehekirchen
erstellt am 07.09.2018 um 19:29 Uhr
aktualisiert am 24.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Ehekirchen (DK) Die blütenweiße Weste des Fußball-Bezirksligisten FC Ehekirchen hat am vergangenen Samstag beim unglücklichen 1:1-Unentschieden gegen den SSV Glött erste Flecken bekommen.
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Christoph Hollinger (rechts) ist mit acht Treffern in sieben Spielen derzeit Ehekirchens gefährlichster Angreifer.
Christoph Hollinger (rechts) ist mit acht Treffern in sieben Spielen derzeit Ehekirchens gefährlichster Angreifer.
S. Hofmann
Ehekirchen
Eines will sich die Truppe um Spielertrainer Michael Panknin aber aufrechterhalten: den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Mit einem Erfolg an diesem Sonntag (17 Uhr) gegen den TSV Nördlingen II soll eine neue Serie gestartet werden.

Nach sechs Siegen in Folge musste der FCE erstmals Punkte einbüßen. Besonders bitter: Der Gegentreffer zum 1:1 fiel in der vorletzten Spielminute, davor dominierten die Ehekirchener die Partie. "Uns war klar, dass die Serie irgendwann einmal reißen wird. Aber aufgrund des späten Treffers war es dann doch sehr deprimierend, zumal wir vorher einige gute Chancen hatten, um das Spiel frühzeitig zu unseren Gunsten zu entscheiden", blickt Panknin zurück.

Während der FCE also einen ersten kleinen Dämpfer hinnehmen musste, bezwangen die Nördlinger den Aufsteiger SC Altenmünster mit 2:0 und schoben sich mit dem dritten Saisonsieg auf den siebten Platz vor. Drei Unentschieden und erst eine einzige Niederlage (1:3 gegen den Tabellendritten SC Bubesheim) vervollständigen die bisherige Saisonbilanz - und unterstreichen die Qualität der Bayernliga-Reserve. Wie stark die Truppe um Andreas Langer ist, bekam auch schon der derzeit zweitplatzierte TSV Gersthofen zu spüren, der gleich am ersten Spieltag eine 0:4-Abreibung erhielt. Bester Torjäger ist der erst 19-jährige Michael Meir, der es in sieben Spielen sechsmal klingen ließ. Mit einem Altersdurchschnitt von nur 22,95 Jahren gehört der TSV II zu einer der jüngeren Mannschaft der Liga. "Nördlingen macht eine sehr gute Jugendarbeit. Das sind alle top ausgebildete Fußballer", sagt Panknin, dessen Kader einen Altersdurchschnitt von 25,77 Jahren ausweist; wobei natürlich Ersatzkeeper Willi Bitscher (56) den Schnitt in die Höhe treibt.

Während dem FC Ehekirchen bis auf die Langzeitverletzten das komplette Personal zur Verfügung steht, darf man gespannt sein, mit welchem Kader der TSV Nördlingen in die Elektro-Schmaus-Arena anreisen wird. Da nämlich die erste Mannschaft schon am Samstag in der Bayernliga spielt, ist es gut möglich, dass es irgendwelche Abstellungen geben kann. "Da weiß man im Vorfeld nie wirklich, wer letztlich spielt", sagt Panknin und fügt hinzu: "Lassen wir uns einfach überraschen. Ich bin dennoch guter Dinge, dass wir auch diese Hürde meistern können. Unser Ziel sind drei Punkte. "
Norbert Dengler
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