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Neuland für Karlshulds Trainer

Karlshuld
erstellt am 13.10.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 28.10.2017 um 03:34 Uhr | x gelesen
Karlshuld (dno) Peter Krzyzanowski kennt sich in der Fußballregion Neuburg und darüber hinaus aus. Das steht außer Frage. Und dennoch betritt der Karlshulder Trainer an diesem Sonntag (15 Uhr) Neuland, wenn er mit seiner Truppe beim FC Wackerstein-Dünzing antritt.
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Er gibt zu: "Bis auf Spielertrainer Daniel Schachtner kenne ich keinen aus der Mannschaft."

Peter Krzyzanowski wäre aber nicht Peter Krzyzanowski, wenn er sich nicht im Vorfeld über den Gegner und dessen Spielweise anderweitig informiert hätte. Dementsprechend wurden seine Schützlinge auf das Duell gegen den Liganeuling eingestellt. Der FCW schaffte im Vorjahr - nur vier Jahre nach dem Aufstieg von der A- in die Kreisklasse - über die Relegation den Aufstieg in die Kreisliga. Michael Köstler hatte beim entscheidenden Spiel gegen den FC Geisenfeld das goldene Tor erzielt. Der Aufstieg in die höchste Klasse auf Kreisebene war der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Spielertrainer Daniel Schachtner, der einst sein Glück beim Bayernligisten SSV Jahn Regensburg II versuchte, und in der Region auch schon für den FC Gerolfing in der Landesliga oder für die beiden Bezirksligisten SV Manching und TSV Oberhaunstadt spielte, war mit 14 Treffern bester Schütze seines Teams.

Dass eine Etage höher ein anderer Wind weht, bekamen die Wackersteiner bislang recht deutlich zu spüren: In neun Spielen konnte nämlich erst ein Sieg eingefahren werden, drei Partien endeten unentschieden und fünf Begegnungen wurden verloren. Damit steht man mit sechs Zählern auf dem Abstiegs-Relegationsplatz - schon vier Punkte hinter dem "rettenden Ufer". Für Krzyzanowski zählt deshalb nur ein Sieg: "Wir wollen den Abstand nach unten weiter ausbauen", sagt er. Wie das gelingen soll? "Wir müssen einfach an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen." Denn auch gegen den FC Hitzhofen/Oberzell sei nicht alles so schlecht gewesen, auch wenn man mit 1:3 unterlag.

Von Norbert Dengler
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