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Triathletin Kristin Möller hadert nach Platz 15 bei der Ironman-70.3-WM mit ihrer Laufleistung

"Das hat an mir genagt"

Zell
erstellt am 01.09.2015 um 19:02 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 12:44 Uhr | x gelesen
Zell am See (DK) Triathletin Kristin Möller (SC Delphin Ingolstadt) hat bei der diesjährigen Ironman-70.3-Weltmeisterschaft (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) in Zell am See/Österreich mit einer Zeit von 4:37:37 Stunden den 15. Platz belegt.
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Im Gespräch mit unserer Zeitung blickt die 31-Jährige, die im Juni den Ingolstädter Triathlon gewonnen hatte, auf den Wettkampf zurück, spricht über die extremen Wetterbedingungen und gibt erzählt über ihre weiteren Saisonziele.

Frau Möller, wie zufrieden sind Sie mit Ihrem 15. Platz bei der 70.3-WM in Zell am See?

Kristin Möller: Nach dem Verlauf des Rennens bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Der 15. Platz liegt in dem von mir anvisierten Bereich. Ich wollte meine Leistung abrufen, und das ist mir auch gelungen. Beim Laufen hätte ich sicherlich noch zwei bis drei Plätze weiter nach vorne rücken können. Das hat auch ziemlich an mir genagt, denn das wäre die Krönung des Rennens gewesen.

Welchen Einfluss hatten die extremen Wetterbedingungen in Zell am See. Es herrschten immerhin hochsommerliche Temperaturen um die 30-Grad-Marke?

Möller: Ich habe gewusst, dass das Wetter schwierig wird, das hat sich ja schon in den vorherigen Tagen angedeutet. Ich habe darauf geachtet, immer viel zu trinken. Auf der Radstrecke gab es auch Verpflegungsstellen, die einem dann auch Wasser über den Körper geschüttet haben, um den Körper zu kühlen. Man hat also wirklich alles getan, dass die Sportler nicht überhitzen.

Lief die Vorbereitung so, wie Sie sich das vorgestellt hatten?

Möller: Ich habe in Ingolstadt trainiert. Wir haben dieses Jahr einen fantastischen Sommer und deswegen habe ich viel mit dem Rad im Altmühltal trainiert. Ich war natürlich auch beim Schwimmen im Freibad, vor allem aber am Baggersee. Er hat wirklich tolle Bedingungen, um sich auf den Ironman vorzubereiten. Außerdem habe ich mich auch mit Konkurrenten vorbereitet, um zu wissen, wie der eigene Leistungsstand momentan ist und woran man noch arbeiten muss.

Wie geht es jetzt in sportlicher Hinsicht bei Ihnen weiter?

Möller: Ich werde auf jeden Fall Ende September in Chattanooga/USA zur Langdistanz antreten, um Punkte für die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii 2016 zu sammeln. In Deutschland ist die Saison praktisch beendet. Ich möchte unbedingt noch an Langdistanzwettkämpfen teilnehmen, da diese immer einen gewissen Reiz besitzen und ich mich natürlich in Form halten will.

Dann lassen Sie uns bereits aufs kommende Jahr vorausblicken: Wie sind Ihre Pläne? Wollen Sie wieder bei der 70.3-Weltmeisterschaft an den Start gehen?

Möller: Auch nächstes Jahr muss ich mich für diesen Wettbewerb, der dann in Kanada stattfindet, qualifizieren. Ich werde alles geben, um da dabei sein zu dürfen.

Angenommen Sie schaffen dafür die Qualifikation: Haben Sie sich denn schon ein Ziel gesetzt?

Möller: Ich werde hart trainieren und am Ende wäre ich glücklich, wenn ich mein diesjähriges Ergebnis toppen könnte.

Das Gespräch führte

Alexander Stadler.

Donaukurier
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