Dienstag, 17. Juli 2018
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FC Memmingen verpflichtet Kerim Kalkan

Erster Neuzugang

Memmingen
erstellt am 07.12.2017 um 21:35 Uhr
aktualisiert am 23.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Memmingen (dme) Einen ersten Neuzugang in der Winterpause meldet der Regionalligist FC Memmingen, der aktuell Vorletzter ist und damit auf einem Abstiegsplatz steht: Es kommt Kerim Kalkan. Der Stürmer spielte bereits in der Jugend in Memmingen.
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Der 20-jährige wurde mit der U19 des FCM Vizemeister der Junioren-Bayernliga und gilt als großes Talent in der Region.

Dennoch wechselte der Angreifer zunächst zum Bayernligisten 1. FC Sonthofen. Das letzte halbe Jahr war Kalkan dann in Österreich beim FC Bizau (Landesliga Vorarlberg, was im Nachbarland die 4. Liga ist) aktiv. Hier erzielte der Neuzugang in zehn Begegnungen bemerkenswerte 13 Tore.

Memmingens sportliche Leiter Bernd Kunze freut sich über die Rückkehr, zumal gerade im Angriff großer Bedarf besteht. Kalkan wird in der Wintervorbereitung beim FCM einsteigen und versuchen möglichst schnell den Anschluss zu schaffen.

Zwei Spieler verlassen allerdings den schwäbischen Traditionsverein: Im beiderseitigen Einvernehmen wurde der Vertrag mit dem Gehörlosenfußballer Simon Ollert gelöst. Der 20-jährige hat den erhofften Durchbruch in der Vorrunde nicht geschafft, spielte hauptsächlich im U21-Team in der Landesliga und kam in der Regionalliga nur zu zehn Kurzeinsätzen. Zwar hatte der FC Memmingen bislang mit großem Verletzungspech zu kämpfen, doch auf der Torhüterposition gab es praktisch ein Überangebot. Lucas Bundschuh (21) will künftig beim 1. FC Sonthofen zu mehr Spielpraxis kommen.

Mittelfeldmann Branko Nikolic, der zuletzt in den Spielen gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten FC 04 Ingolstadt und den VfR Garching kurzfristig aushalf, ist wieder an seinen Studienort Wien zurückgekehrt. In Österreich wird er auch die nächsten beiden Jahre verbringen, sein Spielerpass bleibt aber beim FC Memmingen. Ob er in Semesterferien für seinen Heimatclub aktiv sein wird, muss noch geklärt werden.

Von Dirk Meier
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