Relegation

A-Klassisten setzen sich durch

Steinberg und Langenbruck steigen auf – Reichertshofen und Gaimersheim müssen nachsitzen

30.05.2022 | Stand 30.05.2022, 22:30 Uhr

Ausgelassener Jubel: Die Mannschaft des SC Steinberg besiegt im Elfmeterschießen den TSV Gaimersheim II. Foto: Traub

Hitzhofen/Uttenhofen – In der Relegation zur Kreisklasse Donau/Isar haben sich am Montagabend mit dem SC Steinberg und der SpVgg Langenbruck die A-Klassisten den Aufstieg gesichert.

TSV Gaimersheim II - SC Steinberg 5:6 n. E. (0:0, 1:1): Der SC Steinberg/Biberg hat den Sprung in die Kreisklasse geschafft. Das Team von Trainer Daniel Stenzel hat sich am Montagabend im Elfmeterschießen mit 6:5 gegen den TSV Gaimersheim II durchgesetzt. Der TSV muss damit in ein weiteres Relegationsspiel. Beide Teams begannen zurückhaltend, die größte Chance hatte in der 34. Minute Gaimersheim. Nach einer Freistoßflanke klärte die Steinberger Defensive den Ball aber auf der Linie. Kurz nach dem Seitenwechsel musste der Sportclub einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Eckball spielte Ralf Fichtner die Kugel regelwidrig mit der Hand. Fichtner kassierte seine zweite Gelbe Karte (49.), musste vom Feld und der TSV ging durch den verwandelten Strafstoß von Christoph Katzenbogen mit 1:0 in Führung (50.). In der Folge konzentrierte sich Gaimersheim aufs Kontern und schien damit zunächst die Klasse zu halten. Der TSV brachte die Führung aber nicht über die Zeit. In der 90. Minute glich Yannick Raab nach einem Eckball per Kopf aus und sorgte für die Verlängerung. Dort hatte Christopher Lang sogar die Chance, das Spiel zu drehen, scheiterte aber an Gaimersheims Schlussmann Benedikt Leixner (104.). Da anschließend keines der Teams mehr ins Risiko ging, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Jeweils drei Schützen verwandelten, dann vergab Gaimersheims Tom Winterer. Mit dem fünften Strafstoß für sein Team schoss Daniel Weigl den SC Steinberg/Biberg in die Kreisklasse. Gaimersheim II trifft nun am kommenden Freitag auf den Verlierer der Partie zwischen dem SC Irgertsheim und dem TSV Ingolstadt-Nord.

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TSV Reichertshofen - SpVgg Langenbruck 3:4 n. V. (3:3, 1:2): Lange hat es gedauert, bis die Partie in Uttenhofen einen Sieger fand. Das entscheidende Tor fiel schlussendlich in der 104. Minute. Früh ging die Mannschaft von Matthias Zimmermann in Führung, Marco Strasser traf bereits nach neun Minuten zum 1:0. Andreas Eder konnte sogar in der 22. Minute noch auf 2:0 für Langenbruck erhöhen. Dann fand jedoch Reichertshofen besser in die Partie: „Meiner Meinung nach waren wir ab der 15. Minute die bessere Mannschaft und haben auch zu Recht den Ausgleich gemacht“, erklärte der Reichertshofener Trainer Maximilian Beck. Nach 24 Minuten folgte der Anschlusstreffer von Antonie Stoykovski, nach dem Seitenwechsel dann der Ausgleich Toorialay Ali Zada (53.) . Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit legte Ali Zada sogar noch das 3:2 für den TSV drauf. Doch ein Foulelfmeter in der Schlussminute rettete die Langenbrucker in die Verlängerung. Franz Josef Kögerl hatte beim 3:3 die Nerven behalten. In der Verlängerung erzielte Marco Strasser dann in der 104. Minute den umjubelten 4:3-Siegtreffer für die SpVgg Langenbruck, die somit dem FSV Pfaffenhofen II in die Kreisklasse folgt. Reichertshofen spielt am Donnerstag in Münchsmünster gegen den TSV Pförring um den Platz in der Kreisklasse.

wrr