176 Einsätze
So war die Freinacht in Oberbayern - Polizei zieht Bilanz

01.05.2023 | Stand 16.09.2023, 22:51 Uhr |

In der Freinacht hatten die Polizistinnen und Polizisten im nördlichen Oberbayern jede Menge zu tun. Sie blieben dennoch entspannt. −Symbolbild: David Inderlied/dpa

In der Freinacht auf den 1. Mai kommt es traditionell zu einem hohen Arbeitsaufkommen für die Polizei. So war das auch in der vergangenen Nacht im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Wirklich große Einsätze meldet das Präsidium am Montagmorgen aber nicht.



Lesen Sie dazu auch: Freinacht ist kein Freibrief: Was man über das Brauchtum wissen sollte

Dennoch mussten die Beamten 176 Mal in Bezug auf die Freinacht ausrücken. Sie nehmen das aber offenbar entspannt. „Relativ ruhig“ sei die Nacht verlaufen, heißt es am Morgen in einer Pressemitteilung.

Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen



„In der Vergangenheit kam es in der Freinacht von 30. April auf den 1. Mai teilweise zu einer Häufung von zum Beispiel Ruhestörungen, Sachbeschädigungen an Gebäuden, Verkehrszeichen, Fahrzeugen und öffentlichen Einrichtungen. Vereinzelt kam es auch zu Körperverletzungen“, schreiben die Beamten.

Zigarettenautomat gesprengt



In diesem Jahr waren es demnach unter anderem 38 Ruhestörungen, 13 Sachbeschädigungen und acht Körperverletzungen. Als „schadensträchtigsten“ Fall geben die Polizisten einen Fall in Petershausen im Landkreis Dachau an: Dort wurde gegen 1.45 Uhr der Ausgabeschacht eines Zigarettenautomaten aufgesprengt. Der Automat wurde dadurch komplett zerstört.

„Ein Zeuge sah unmittelbar nach der Explosion drei Jugendliche von dem Automaten weglaufen. Zum Beuteschaden sowie dem verwendeten Sprengstoff kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000,- Euro“, schreibt die Polizei.

− kse