Sonntag, 20. Januar 2019
Lade Login-Box.

Lebensretter im Schneechaos: Luftrettung im Dauereinsatz

München
erstellt am 11.01.2019 um 13:51 Uhr
aktualisiert am 11.01.2019 um 13:54 Uhr | x gelesen
Schneebruch, erhöhte Lawinengefahr oder umstürzende Bäume - das extreme Winterwetter kann nicht nur in den Bergen zur tödlichen Gefahr werden. Wenn Rettungskräfte eine Unglücksstelle zu Fuß oder mit dem Auto nicht mehr erreichen können, sind die Luftretter häufig die letzte Hoffnung.
Textgröße
Drucken

Wie die ADAC Luftrettung in München am Freitag mitteilte, sind ihre Hubschrauber im Süden Deutschlands seit Tagen im Dauereinsatz.

Das extreme Winterwetter bringt aber auch die erfahrenen Crews der Rettungshubschrauber an ihre Grenzen. Vor allem das Landen sei bei den momentanen Schneeverhältnissen schwierig, erklärte ein Sprecher der ADAC Luftrettung. Denn die Hubschrauber würden im Landeanflug so viel Schnee aufwirbeln, dass die Piloten fast nichts mehr sehen könnten. Teilweise sei das Landen in steilen Gebieten gar nicht mehr möglich. Die Retter müssten sich dann mithilfe von Seilwinden aus den Hubschraubern abseilen. Das seien gefährliche Einsätze. Doch obwohl die Luftrettung auch bei Eis und Schnee im Einsatz sei, stehe die Sicherheit der Rettungskräfte immer an erster Stelle, betonte der Sprecher. Bei Eisregen oder einer Sichtweite unter 800 Metern seien Einsätze daher ausgeschlossen.

dpa
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!