Mittwoch, 12. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Trockenheit bremst Schifffahrt auf der Donau aus

Regensburg
erstellt am 12.10.2018 um 12:11 Uhr
aktualisiert am 27.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Niedrigwasser bringt die Schifffahrt auf der Donau weitgehend zum Erliegen. Das betreffe Fahrgastschiffe ebenso wie Güterschiffe, sagte Hans Kerber vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg am Freitag.
Textgröße
Drucken
Niedrigwasser auf der Donau
Ein Schiff fährt auf der Niedrigwasser führenden Donau.
Armin Weigel/Archiv
Regensburg

Die Fahrrinnentiefe an der Donau betrage zwischen 1,50 und 1,60 Meter; es könnten daher nur noch Schiffe mit einem Tiefgang von bis 1,30 Meter fahren. Das entspreche bei Güterschiffen zumeist dem Leertiefgang oder erlaube bestenfalls eine geringe Ladung. „Das hat mit wirtschaftlicher Schifffahrt nichts mehr zu tun.“

Die Situation sei seit Monaten problematisch. „Wir brauchen langanhaltenden, flächendeckenden Regen. So, dass sich auch der Grundwasserspiegel erholt“, sagte Kerber. Ein solcher Regen ist jedoch nicht in Sicht, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mitteilte: Bis Mitte nächster Woche bleibt es weitgehend trocken, sonnig und spätsommerlich warm. Auf den trockenen Sommer folgt also ein trockener Herbst.

Auch der Niedrigwasser-Informationsdienst des Landesamtes für Umwelt verweist auf bayernweit sehr niedrige Wasserstände. Das gelte nicht nur für die Flüsse, sondern auch für das Grundwasser. Etwa 70 Prozent der oberflächennahen Grundwassermessstellen zeigten niedrige oder sehr niedrige Stände auf.

dpa
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!