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Kritik an Arbeitsverbot

Regensburg
erstellt am 10.08.2018 um 19:35 Uhr
aktualisiert am 25.08.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Regensburg (DK) Scharfe Kritik an einer Entscheidung des Ausländeramts der Regierung der Oberpfalz übt der Verein "Ausbildung statt Abschiebung".
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Der 33-jährige Igor Popialkovskii darf trotz Fachkräftemangels keine Ausbildung als Lokführer beginnen, obwohl er das Auswahlverfahren der Deutschen Bahn erfolgreich absolviert hat. Und auch sein Lebensgefährte Pavel Tupikov, 42, darf nicht in einem Altenheim arbeiten. Beide sind abgelehnte Asylbewerber, fühlen sich in Russland als Homosexuelle verfolgt und bedroht. Gegen eine Abschiebung haben sie geklagt. "Unserer Erfahrung nach handelt es sich bei den Beiden um Menschen mit einer konstant hohen Integrationsleistung", sagte Julia von Seiche-Nordenheim, Vorsitzende des Vereins, gegenüber unserer Zeitung. "Ein Bespiel dafür ist, dass Igor mit einem Sprachniveau von C1 weit über dem von vielen anderen liegt. " Zudem strebten beide mit den Berufen als Lokführer und Krankenpfleger ausgesprochene Mangelberufe an.