Montag, 16. Juli 2018
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FC Bayern vor USA-Reise: „Fußball nicht mehr aufzuhalten“

München
erstellt am 11.07.2018 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 11.07.2018 um 14:34 Uhr | x gelesen
Der FC Bayern erwartet durch das historische WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft keine Beeinträchtigung seiner USA-Reise. „Der deutsche Fußball ist 'Made in Germany', das ist im Weltfußball ein geschätztes, respektiertes Gütesiegel.
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Trainer Niko Kovac (r)
Trainer Niko Kovac (r) spricht mit Sandro Wagner (l) vom FC Bayern München.
Matthias Balk/Archiv
München

Jetzt müssen alle im deutschen Fußball daran arbeiten, dass wir die Qualität und die Resultate wieder nachhaltig entwickeln“, sagte der Bayern-Vorstand für Internationalisierung und Strategie, Jörg Wacker, dem „Münchner Merkur“ (Donnerstagausgabe) im Interview. Das Ergebnis einer Fußball-WM sei für die Münchner „nicht entscheidend. Aber ein besseres Abschneiden hätte uns die Arbeit natürlich erleichtert.“

Vom 23. bis 30. Juli wird sich der FC Bayern in den USA auf die neue Bundesligasaison vorbereiten. Die Münchner treffen am 25. Juli in Philadelphia auf Juventus Turin und am 28. Juli in Miami auf Manchester City um den früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Die Sportstadt Philadelphia besitze eine große Bayern-Fangemeinde, erläuterte Wacker. „Das ist ein top Standort, genauso wie Miami als Einstiegstor für Mittel- und Südamerika. Das ist für uns interessant, weil wir unseren Fokus von den USA aus ausweiten wollen.“

Der Fußball in den USA habe sich phänomenal entwickelt. „Darum haben wir die USA neben China als unseren Fokusmarkt ausgemacht. Dass 2026 die WM in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, löst den nächsten Boom aus. Fußball ist in den USA nicht mehr aufzuhalten“, sagte Wacker.

Der FC Bayern besuchte die Vereinigten Staaten zuletzt im Sommer 2016. Damals absolvierten die Münchner in Chicago, Charlotte und New York drei Spiele. Seit Sommer 2014 betreibt der deutsche Rekordmeister zudem ein eigenes Büro in New York. Im vergangenen Jahr reisten die Bayern im Sommer nach Asien und bestritten auf einer langen Werbetour insgesamt vier Testspiele in China und Singapur.

dpa
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