Dienstag, 19. Juni 2018
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Die Vorbereitungen für das dritte Festival am Lenbachplatz laufen gut, das Line-Up ist komplett

Noisehausen kann kommen

Schrobenhausen
erstellt am 14.06.2018 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 18.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (SZ) "Jetzt geht's in die heiße Phase", sagt Noisehausen-Cheforganisator Andi Baierl. Ganz klar, Vorfreude ist angesagt, in nicht mehr ganz zwei Monaten, am 28. Juli, findet das Festival am Lenbachplatz zum dritten Mal statt. Seit Kurzem ist das komplette Line-Up bekannt und damit auch, dass Moop Mama als Headliner am Start sind.
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Läuft bei ihm: Mit dem bisherigen Planungsverlauf des dritte Noisehausen-Festivals ist Cheforganisator Andi Baierl zufrieden.
Läuft bei ihm: Mit dem bisherigen Planungsverlauf des dritte Noisehausen-Festivals ist Cheforganisator Andi Baierl zufrieden.
Foto: Burgstaller
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"Eine wahnsinns Live-Band ist das", sagt Baierl. "Da geht so richtig die Party ab auf der Bühne." Unbedingt habe er die Brass-Band aus München für sein Open-Air-Festival haben wollen - sozusagen als Kontrast zu den anderen Acts des Abends. "Und auch als Kontrast zum Headliner vom Vorjahr, Madsen. Die sind ja auch eher rockig unterwegs", so Baierl. Nun also Moop Mama, die schon alleine weil sie zu zehnt und buchstäblich mit Pauken und Trompeten auf der Bühne stehen, eine eindrucksvolle Show hinlegen.

Sehen lassen kann sich aber auch der Rest der Bandauswahl - findet auch Andi Baierl. "Das Line-Up würde ich definitiv noch einmal als Weiterentwicklung zu dem der letzten Jahre sehen. Das hat einen richtig europäischen Charakter. Wir haben größtenteils Bands aus Deutschland, aber mit Cold Years, Fuzzy Vox und John Garner auch Acts aus Schottland, Frankreich und Irland."
Bringen Rhythmus auf die Bühne: Moop Mama. Die Brass-/Hip-Hop-Formation aus München ist der diesjährige Headliner von Noisehausen.
Bringen Rhythmus auf die Bühne: Moop Mama. Die Brass-/Hip-Hop-Formation aus München ist der diesjährige Headliner von Noisehausen.
Foto: Moop Mama Presse
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Insgesamt gehen heuer acht Bands an den Start und damit eine mehr als im vergangenen Jahr. Deshalb geht es diesmal auch schon um 15 Uhr los. Am Rest des Konzepts hat sich hingegen nichts verändert. Muss auch nicht sein - mit zwei ausverkauften Festivals 2016 und 2017 scheint Baierl bereits auf dem richtigen Kurs zu sein und den Geschmack der Schrobenhausener Musikfans zu treffen. Wie sooft macht es hier die Mischung. Da werden eingefleischte Rocker genauso glücklich, wie Blues-, Folk- und Popfans und das ganze Drumherum tut sein Übriges: chilliger Loungebereich, sommerliche Cocktails, üppiges Essensangebot. Und ja, ein bisschen Glück gehört wahrscheinlich auch dazu, denn das Wetter lässt sich ja bekanntlich nicht planen und gerade bei einer Open-Air-Veranstaltung ist das nicht unwesentlich. Doch bisher meinte es der Wettergott gut mit Baierl und seinem Team. Sollte das Wetter auch in diesem Jahr wieder mitspielen, steht einem reibungslosen Ablauf des dritten Noisehausen-Festivals nichts im Weg - zumindest sieht es bislang danach aus. "Klar, es sind jetzt noch gut zwei Monate hin, da kann noch einiges passieren", wiegelt Baierl ab, "aber soweit läuft wirklich alles wie am Schnürchen." Auch habe sich bisher noch keiner der Anwohner des Lenbachplatzes beschwert und sich wie etwa im vergangenen Jahr dafür stark gemacht, das Festival abblasen zu lassen. "Allerdings haben wir auch noch keine Benachrichtigungen an die Anwohner verteilt", sagt Baierl. Er könnte sich vorstellen, dass ihm dann, wenn jeder rund um das Festivalgelände persönlich über das Stattfinden des Konzerts informiert ist, doch wieder die eine oder andere Beschwerde ins Haus flattert. "Aber jetzt warten wir mal ab, ich bin guter Dinge und alle Genehmigungen liegen ja auch schon vor", sagt Baierl. Und immerhin werde diese Ausgabe von Noisehausen sowieso die vorerst letzte am Lenbachplatz sein.

Wegen des Altstadtumbaus muss das Festival für mindestens die nächsten beiden Jahre auf eine andere Location ausweichen. "Da sind wir schon fleißig am Schauen, wo das sein könnte", sagt Baierl. Konkreter will er lieber noch nicht werden. Und das muss er ja auch nicht, schließlich will jetzt erst einmal das diesjährige Noisehausen-Festival gefeiert werden.

Wer dabei sein will, kann sich bereits seine Karte sichern. Im Vorverkauf gibt es die Tickets zum Beispiel bei der Schrobenhausener Zeitung zum Preis von 33 Euro inklusive aller Gebühren. Schüler und Unter-18-Jährige zahlen 28 Euro, Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren genießen freien Eintritt. Einlass ist am 28. Juli um 14.30 Uhr, Beginn um 15 Uhr und der Schluss ist gegen 0.45 Uhr.
Alexandra Burgstaller
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