Freitag, 14. Dezember 2018
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Ausflug der Pfarreiengemeinschaft Aresing-Weilach ins Lech-, Inn- und Tannheimer Tal

Einer erlebnisreiche Pilgerreise

Aresing
erstellt am 09.08.2018 um 16:15 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Aresing (SZ) Drei erlebnisreiche und schöne Tage erlebten die Teilnehmer des diesjährigen Pfarrausfluges der Pfarreiengemeinschaft Aresing-Weilach. Bei idealen und angenehmen Reisewetter machte sich die Gruppe auf den Weg ins Lech-, Inn- und Tannheimer Tal.
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Die Reisegruppe der Pfarreiengemeinschaft Aresing-Weilach im Stift Stams.
Die Reisegruppe der Pfarreiengemeinschaft Aresing-Weilach im Stift Stams.
Foto: Mahl
Aresing
Begleitet wurde die Gruppe von Pfarrer Albert Mahl aus Breitbrunn, der selbst ein großer Kenner aller Schönheiten und Kirchen dieser Täler ist. Daher gab der geistliche Reiseleiter auch viele Informationen an die Teilnehmer weiter. Dadurch bekam der Pfarrausflug eine ganz besondere Note und wurde letztlich zu einer schönen gemeinsamen Pilgerreise.

Jeder Tag begann mit einer morgendlichen Einstimmung, mit dem jeweiligen Tagesheiligen. Dazu gab es auch begleitende Gedanken für den Tag durch Christine Aigner.

Nach einem guten Frühstück im Lechfeld war der kleine Wallfahrtsort Maria Hilf in Speiden unweit von Füssen mit Sicht auf das gesamte Panorama des Allgäuer Alpenvorlandes gelegen das Ziel. In diese Landschaft fügt sich nahtlos die Wallfahrtskirche Mara Hilf mit der berühmten Gnadenkapelle ein.

Eindrucksvoll erzählte F. Berktold, die dort den Dienst als Mesnerin verrichtet, von der Kirche. Im Dreißigjährigen Krieg war die Gegend von Pest und einer großen Hungersnot betroffen.

Pfarrer Albert Mahl feierte mit den Teilnehmern einen Wallfahrtsgottesdienst mit ergreifenden Marienrufen zu Ehren der Mutter Gottes. Nach dem anschließenden Mittagessen steuerte im naturbelassenen und urigen Lechtal das Ziel des Tages, die Elbigenalp, an. Der Besuch einer Schnitzerschule und einer Lehrwerkstatt mit reichhaltigen Kursangeboten war sehr interessant und informativ.

Am zweiten Tag ging es frühmorgens ins Inntal nach Stams. Schon von weitem sieht man die zwei markanten Zwiebeltürme des Klosters. Pfarrer Albert gab Erklärungen zu den kostbaren Schätzen und prunkvollen Deckenfresken, Stuckaturen und schmiedeeiserne Gittern; diese schmücken die prunkvolle Klosterkirche der Zisterzienser. Die Blutkapelle und die Prälatenstiege zählen zu den weiteren Prachtstücken.

In dem prächtigen Gotteshaus hatte die Gruppe eine einzigartige Gelegenheit, einen Gottesdienst zu feiern. Danach gab es im Prälatenkeller ein köstliches Mittagsmahl. Auf dem Rückweg nach Reutte war dann für alle Gelegenheit am Heiterwanger See zu einem kleinen Spaziergang oder zum Kaffee geboten.

Am dritten Reisetag war das Ziel der Gruppe Tannheim, der zentralen Ort im Tannheimer Tal. Dort hatte die Reisegruppe die Möglichkeit in der Pfarrkirche St. Nikolaus Gottesdienst zu feiern. Nach Neustift in Stubai ist das Gotteshaus in Tannheim die zweitgrößte Landeskirche in der Diözese Innsbruck.

Da das gesamte Tal nur mehr einen einzigen Geistlichen für die Seelsorge zur Verfügung hat, finden dort die Gottesdienste auch nicht mehr regelmäßig statt.

Durch die frühzeitige Anfrage und Anmeldung wurde es möglich, dort in der Pfarrkirche einen Sonntagsgottesdienst zu feiern. Für die einheimischen Bewohner und für die Teilnehmer der Reisegruppe war es ein gelungener Abschluss einer interessanten, erlebnisreichen und unvergesslichen Reise.
Hans Mahl
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