Freitag, 20. Juli 2018
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Ainauer Kunsttage waren heuer ein wahrer Publikumsmagnet - Hochzufriedene Aussteller

"So ein Ambiente findest du selten"

Geisenfeld
erstellt am 09.07.2018 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 12.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ainau (GZ) Das Regen-Fiasko am späteren Freitagabend konnte die Bilanz der dreitägigen Ainauer Kunsttage nicht trüben. "Es war bombastisch" urteilt Ines Kollmeyer als Vorsitzende des Kunstkreises Spektrum. Aussteller und Besucher zeigten sich gleichermaßen beeindruckt.
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Zum durchschlagenden Erfolg der Ainauer Kunsttage trug auch das Taekwon-Do-Zentrum Geisenfeld mit seinen Darbietungen bei.
Zum durchschlagenden Erfolg der Ainauer Kunsttage trug auch das Taekwon-Do-Zentrum Geisenfeld mit seinen Darbietungen bei.
Zurek
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Leonhard Hemm, Garten-Stelen-Gestalter aus Reichertshofen, kommt immer wieder gerne nach Ainau. "Solch ein Ambiente findest du selten", sagt er begeistert und zeigt sich "sehr zufrieden" mit dem Verlauf des Wochenendes. Der Besuch war aus seiner Sicht "noch besser als im Vorjahr". Lob hat er für die "gute Organisation". Eine ältere Dame, die gerade den weitläufigen, mit Skulpturen und Stelen geschmückten Garten des Anwesens Hofer erkundet hat, erklärt: "Ich bin zum erstem Mal hier und richtig begeistert". Viel positives Feedback erhält auch Ines Kollmeyer. "Ich hab enorm viel Lob für die Vielfalt und die Qualität der ausgestellten Werke gehört", so die Mitorganisatorin der Veranstaltung, zu der sich heuer 30 Künstler eingefunden hatten. Deren Kreativität spiegelte sich nicht nur in Bildern mit mal plastischen, mal filigranen Motiven in unterschiedlicher Technik. Auch Steinskulpturen, Stelen, Holz- und Metallarbeiten, Mosaike sowie fantasievoller Schmuck in prächtigen Farben und Keramiken zeugten von großer Expertise.
Viele Kinder und mancher Erwachsene nutzten die Angebote der Workshops, um ihr eigenes Talent einmal auszuleben. "Das macht Spaß", befand eine Nachwuchsmalerin, die sich unterm Sonnenschirm mit Pinsel und Farbe "austobte". Andere schauten den Ausstellern beim Schaffensprozess über die Schulter. Auch die allgemeine Stimmung und das Ambiente - zu dem neben den Kunstwerken viele ehrenamtliche Helfer mit originellen Ideen beigetragen hatten - fanden den Beifall der Gäste, die sich je nach Gusto bei Kaffee und Kuchen oder bei Grillspezialitäten unter den bunten Schirmen am Himmel über dem Hofplatz stärken konnten.
Dass anlässlich der Vernissage ein heftiger Regenschauer niederging, in dessen Folge "die Musiker von Geri & the Wagtails und die Interpreten des Holledauer Bauernballets regelrecht weggeschwommen sind", sei zwar schade. "Aber wir haben das beste daraus gemacht", ist Kollmeyer den vielen Besuchern dankbar, die dennoch "bis spät am Abend ausgehalten haben". Man habe sich überdachte Ecken gesucht und es sich dort "richtig gemütlich gemacht", so die Kunstkreisvorsitzende, die im Namen des Vereins "Spektrum" dem Gastgeber Helmut Hofer für die Gelegenheit dankte, sich mit den eigenen Mitgliedern und den auswärtigen Gastausstellern zum nunmehr 15. Mal auf dem Anwesen präsentieren zu dürfen. "Sehr vermisst" habe man Kulturreferentin Henriette Staudter, wie Ingrid Kreidenweis verbunden mit Genesungswünschen und einem Dank für die Unterstützung seitens der Stadt ergänzte. Im Übrigen freue man sich "über alle Vereine, die das Fest durch ihre Vorführungen bereichert haben". Die Tanzvorführungen der Teens und Kids von "Let's Dance" waren umringt von Zuschauern, die angesteckt vom Rhythmus mitklatschten. Kontaktlose Kampfkunst-Kunst, die Körper, Geist und soziale Fähigkeiten gleichermaßen trainiert, zeigten die Sportler des Taekwon-Do-Zentrums.
Freuen darf sich die Mukoviszidose Stiftung, in deren Kasse der Erlös aus dem Verkauf künstlerisch gestalteter Taschen- und Geschenkartikel fließt.
30 Künstler aus ganz Oberbayern präsentierten heuer ihre Werke.
30 Künstler aus ganz Oberbayern präsentierten heuer ihre Werke.
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Bestens beschirmt ließ es sich für die Gäste auf dem Hofer-Anwesen gut aushalten.
Bestens beschirmt ließ es sich für die Gäste auf dem Hofer-Anwesen gut aushalten.
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Maggie Zurek
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