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Gemeinde Reichertshofen startet die Prüfung zur Ausweisung von Wohnflächen auch in den Ortsteilen

Bauland gesucht

Reichertshofen
erstellt am 15.09.2017 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 18.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Reichertshofen (vov) In Reichertshofen und den Ortsteilen ist Bauland Mangelware, und die Nachfrage ist aufgrund der guten Lage groß. Deswegen will der Markt jetzt insgesamt vier Gebiete zur Ausweisung von Wohnflächen überprüfen.
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Reichertshofen: Bauland gesucht
Wurde verabschiedet: Geschäftsleiter Hans Wojta. - Foto: Vogl
Reichertshofen

Folgende Gebiete werden unter die Lupe genommen: in Reichertshofen das Gebiet Neustockau ("Galgenmösl") mit einer Fläche von 25 000 Quadratmetern, ein 17 000 Quadratmeter großes Areal am südwestlichen Ortsrand von Winden am Aign, ein rund 12 000 Quadratmeter großes Areal in Langenbruck im Nordosten der Verbindungsstraße Pörnbacher/Gambacherstraße und ein 9500 Quadratmeter großes Gebiet im Südwesten von Ronnweg.

Die Gemeinde will 40 Prozent der Flächen im Rahmen des Baulandmodells des Marktes erwerben. Bürgermeister Michael Franken (JWU) hatte im Vorfeld Gespräche mit den Eigentümern geführt, die ihre Bereitschaft signalisiert hatten. Bei der Fläche in Langenbruck schlug Georg Link vor, Kontakt mit dem Eigentümer des Grundstücks westlich des geplanten Gebietes aufzunehmen, da sonst eine Lücke bleibe. Gabi Breitmoser (CSU) bat darum, dass in Winden Platz für eine neue Kindertagesstätte berücksichtig werden solle. Bürgermeister Franken antwortete, grundsätzlich sei eine Kita auch auf dem Gelände in Winden vorstellbar. Wahrscheinlich werde man beide Planungen - in Agelsberg und in Winden - weiter verfolgen.

Am Ende der Sitzung gab es noch eine Verabschiedung von Verwaltungschef Hans Wojta (Foto), der in Reichertshofen zum letzten Mal vor seinem Ruhestand an einer Gemeinderatssitzung teilnahm. Wojta ist bereits seit 1984 als Geschäftsleiter bei der Marktgemeinde tätig. Außerdem ist er Bürgermeister der Gemeinde Hettenshausen und Gemeinschaftsvorsitzender der VG Ilmmünster. "Ich bin gerne ins Rathaus gegangen und gehe nach wie vor gerne rein", sagte er. Es sei spannend gewesen, die Entwicklung der Gemeinde zu begleiten.

Von Verena Vogl
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