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"Ladder to Heaven": Kulturweg mit hochkarätiger Ausstellung des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins eröffnet

Beeindruckende Werke aus fünf Nationen

Pfaffenhofen
erstellt am 28.05.2017 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 01.06.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) "Ladder to Heaven" heißt die Ausstellung, die der Neue Pfaffenhofener Kunstverein derzeit am Ambergerweg präsentiert. Gezeigt werden während der gesamten Dauer der Kleinen Landesgartenschau Objekte, Skulpturen und vorwiegend zeitgenössische Originalgrafiken von über 40 Künstlern aus fünf Nationen.
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Pfaffenhofen: Beeindruckende Werke aus fünf Nationen
Die Gäste der Vernissage zeigten sich von den ausgestellten Werken in der Kunstkalle beeindruckt. - Foto: Frye-Weber
Pfaffenhofen

Mit einer gut besuchten Vernissage am Freitagabend in der Kunsthalle ist nun auch der Kulturweg als verbindendes Element zwischen Gartenschau und Innenstadt sowie der diesjährige Kultursommer eröffnet worden.

"Ein besonderer Geist hat seit der Eröffnung der Kleinen Landesgartenschau in Pfaffenhofen Einzug gehalten", so Bürgermeister Thomas Herker in der Begrüßung. Beflügelt davon stellte er einen Sommer in Aussicht, den die Pfaffenhofener so schnell nicht vergessen würden. Etwas Großes für alle Kunstliebhaber versprach der Kulturreferent der Stadt und Vorsitzende des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins, Steffen Kopetzky, in seiner Rede. Gemeint hat er damit sowohl den diesjährigen Kultursommer mit seinen zahlreichen Höhepunkten als auch den halbmondförmigen Kulturweg durch die Kreisstadt anlässlich der Gartenschau. "Der erste Hotspot auf diesem Weg ist die Kunsthalle", so Kopetzky.

Passend zur Gartenschau trägt die bislang umfangreichste Ausstellung des Vereins den Titel "Ladder to Heaven". Wörtlich übersetzt "Himmelsleiter" ist dieser Begriff aber auch einer der vielen englischen Namen für das "Maiglöckchen". Inspirierend wie die vielfältige Pflanzenwelt sei die Ausstellung, die neben wenigen Objekten und Skulpturen vor allem ein lang vernachlässigtes, aber in jüngster Zeit wiederentdecktes Format, nämlich die Originalgrafiken, zeige. Und "Vielfalt" sei tatsächlich das Oberthema der Ausstellung, die die Werke von 40 Künstlern aus fünf Nationen, die verschiedensten Drucktechniken, wie Lithografien, Radierungen, Linol- und Holzschnitt präsentiere sowie die unterschiedlichsten Themen behandle.

Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Galerie Thaler Originalgrafik und dem Lubok Verlag des in Pfaffenhofen geborenen Künstlers und Mitgründers des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins, Christoph Ruckhäberle. Zu sehen sind Exponate so bekannter Künstler wie Neo Rauch, Rosa Loy, Tilo Baumgärtel, Matthias Weischer und David Schnell. Ausdrücklich bedankte sich Kopetzky in seiner Ansprache bei der Sparkasse für ihre finanzielle Unterstützung.

Pünktlich zur Eröffnung präsentierte sich der bekannte Ausstellungsraum als "veritable Kunsthalle", wie Kopetzky ausführte. Dazu beigetragen haben sowohl aufwendige Renovierungsarbeiten in der Halle als auch zusätzliche Stellwände, die die Mitglieder des Kunstvereins konzipiert und erbaut haben. "Dadurch ist wesentlich mehr Hängefläche und ein neues Raumgefühl entstanden", beschrieb der Kunstvereinsvorsitzende. Einhellig schlossen sich diesem Urteil auch die Besucher an, die der Halle mit ihren lichtdurchfluteten Räumen musealen Charakter bescheinigten.

Ausklingen ließen die zahlreichen Gäste der Vernissage den lauschigen Sommerabend auf der Terrasse vor der Kunsthalle bei dem Sound des Münchener Trios "Organ Explosion" mit ihrer clubtauglichen Mischung aus Funk, Blues und jazzigen Harmonien. Zu sehen ist die Ausstellung in der Kunsthalle am Ambergerweg 2 noch bis Sonntag, 20. August, täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Petra Frye-Weber
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