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Raue Sitten im Regionalexpress

Petershausen
erstellt am 13.03.2018 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 17.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Petershausen/Pfaffenhofen (PK) Gehörig aneinander geraten sind am Montagabend zwei Männer aus dem Landkreis Pfaffenhofen im Regionalexpress von München nach Ingolstadt. Die Bundespolizei wurde alarmiert und nahm strafrechtliche Ermittlungen gegen die beiden Kontrahenten auf.
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Rauferei im Regionalexpress: Die Bundespolizei hat strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 41-jährigen Geisenfelder und einen 32-jährigen Pfaffenhofener aufgenommen.
Rauferei im Regionalexpress: Die Bundespolizei hat strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 41-jährigen Geisenfelder und einen 32-jährigen Pfaffenhofener aufgenommen.
Bundespolizei
Petershausen

 

Nach den ersten Erkenntnissen der Bundespolizei soll es gegen 22 Uhr im Regionalexpress 4896 kurz vor dem Halt in Petershausen zum Streit zwischen einem 32-jährigen Pfaffenhofener und einem 41-jährigen Geisenfelder gekommen sein.

Warum sich die beiden Männer in die Haare gerieten, ist noch unklar, Alkohol war laut Polizei nicht im Spiel. Nachdem es zunächst verbal zur Sache ging, soll der Pfaffenhofener mit einer leeren Getränkedose einen Schlag nach dem 41-Jährigen angetäuscht haben. Zuvor soll dem 32-Jährigen schon ein Klappmesser, das er dabei hatte, zu Boden gefallen sein. Das Messer wurde von einem Zubegleiter gefunden, so die Polizei. Der 41-jährige Geisenfelder setzte sich offenbar nachdrücklich zur Wehr: Nach Polizeiangaben trat er dem Jüngeren ins Gesicht - da er Arbeitsschuhe mit Stahlkappen trug, für den 32-Jährigen sicher eine schmerzhafte Angelegenheit. Die Schwellung am linken Auge, die er erlitt, wurde zwar vom Rettungsdienst untersucht, mit ins Krankenhaus wollte der Pfaffenhofener aber nicht. Die Bundespolizei, die wegen der Auseinandersetzung nach Petershausen gerufen worden war, nahm den 32-Jährigen mit zur Wache am Münchner Hauptbahnhof, da bei ihm ein Drogentest positiv angeschlagen hatte. Bei der Durchsuchung wurden 0,60 Gramm Cannabis gefunden, die er in einem Handschuh versteckt hatte. Der 41-Jährige durfte seine Heimfahrt fortsetzen.

Robert Schmidl
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